Drei Bezirke werden beim Urnengang zur repräsentativen Statistik herangezogen

Analyse zum Stimmverhalten

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nre Uelzen/Landkreis. Wähler . aus Suderburg und Rosche kennen das Prozedere bereits von der Landtagswahl im Januar: Beim Urnengang am kommenden Sonntag wird wieder eine repräsentative Wahlstatistik erhoben.

Sie soll im Rahmen einer Analyse Aufschluss über das Stimmverhalten von Bevölkerungsgruppen geben.

Wie Anja Schön, zuständig für die Bundestagswahl im Uelzener Kreishaus, auf AZ-Nachfrage erklärt, werden die Wahlbezirke Hösseringen, Rosche und Suderburg 3 zur Statistik herangezogen. Wahlberechtigte aus den Bezirken werden auf ihren Stimmzetteln, die im Wahllokal ausgehändigt werden, Kennbuchstaben aufgedruckt finden. Das A steht beispielsweise für Männer mit einem gewissen Alter.

Zur repräsentativen Wahlstatistik stehen nur Wahlbezirke zur Verfügung, in denen mindestens 300 Wahlberechtigte ihre Stimmen abgeben können. Außerdem werden die Wahlvorstände am Sonntag nur die Stimmen auszählen, die Kennbuchstaben bleiben unberücksichtigen. Eine Analyse erfolgt separat, wodurch das Wahlgeheimnis gewahrt bleiben soll. Im Landkreis Uelzen, der zusammen mit dem Kreis Celle den Bundeswahlkreis 44 bildet, gibt es insgesamt 165 Wahlbezirke, zehn davon sind Briefwahlbezirke.

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