Bahnstrecke zwischen Uelzen und Stendal wird derzeit als Güterzug- und Ausweichstrecke ausgebaut

Amerikalinie Uelzen bis Stendal künftig zweigleisig

+
Im Raum Salzwedel wird aktuell das zweite Gleis gebaut – Züge von Uelzen und Berlin fallen deshalb zeitweise aus.

dpa Uelzen. Für mehr Kapazitäten im Güterverkehr will die Deutsche Bahn die sogenannte Amerikalinie zwischen Uelzen und Stendal bis spätestens 2025 komplett zweigleisig ausbauen.

Derzeit werde in der Altmark parallel an zwei Abschnitten gearbeitet, sagte Burkhard Pott von der Deutschen Bahn. Sie hätten jeweils eine Länge von zehn Kilometern. Betroffen seien die Streckenteile Hohenwulsch-Brunau-Packebusch und Rademin-Salzwedel. Insgesamt würden 60 Millionen Euro investiert. Die Strecke heißt Amerikalinie, weil früher viele Menschen über die angeschlossenen Nordseehäfen nach Amerika ausgewandert sind. Der Abschnitt Uelzen-Stendal ist laut Pott vor allem eine Ausweich- und Güterzugstrecke von Hamburg nach Berlin.

Die Strecke zwischen Stendal und Salzwedel ist 57 Kilometer lang, 17 davon sind Potts Angaben zufolge bereits zweigleisig. Die momentan im Bau befindlichen Abschnitte sollen inklusive aller Restarbeiten Anfang 2016 fertig sein. Die dann noch verbleibenden 20 Kilometer stünden in den nächsten zehn Jahren auf der Agenda, sagte Pott.

Noch keine Angaben macht die Bahn über den Ausbau des weiteren Abschnitts von Uelzen nach Bremen. An dieser Strecke liegt Kirchlinteln, eine von 30 Bahnstationen in Niedersachsen, die das Land wiederbeleben will. Details nannte Wirtschaftsminister Olaf Lies gestern in Hannover. Kosten: wohl über 30 Millionen Euro. Blick in den Norden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare