Aufwändige Sanierung des Uelzer Hofes / Einzelhandel unten, Wohnungen oben

Altbau mit neuen Inhalten

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Uelzen. Zwischendrin habe ihn schon einmal „der Mut verlassen“, räumt Bauunternehmer Horst Saevecke unumwunden ein, doch jetzt habe er sich entschlossen, das Projekt zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Das „Projekt – die Sanierung des historischen Uelzer Hofes.

Ob sicherheitstechnische oder energetische Auflagen, ob marode Fundamente, morsche Wände oder überhaupt ein „grauenhaftes Inneres“ – es sei extrem aufwändig und kostenintensiv, das mehrere Jahrhundert alte Gebäude an der Lüneburger Straße wieder auf Vordermann zu bringen.

Heute steht fest: Die Fachwerkfassade zur Lüneburger Straße bleibt bestehen, an der Seite wird ebenfalls Fachwerk angebracht, im Erdgeschoss zieht Einzelhandel ein und im oberen Stockwerk entstehen vier Mietwohnungen mit Größen zwischen 65 und 75 Quadratmetern. „Es ist eine echte Herausforderung, diesen Altbau zu sanieren. Doch ich möchte in solch exponierter Lage auch etwas Nachhaltiges für die Stadt Uelzen schaffen“, beschreibt Saevecke, der auch gleichzeitig Kreishandwerksmeister ist, den Reiz des Projektes. Nach aktuellen Planungen sollen Wohnungen und Geschäftsfläche am 1. Januar kommenden Jahres bezugsfertig sein. Da der Mietvertrag noch nicht unterschrieben sei, möchte Saevecke den Namen des Einzelhändlers derzeit nicht verraten.

Von Andreas Becker

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