„Merkwürdiges Freiheitsverständnis“

AfD äußert sich zu geplantem Frei.Wild-Konzert in Uelzener Jabelmannhalle 

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Nun mischt sich auch die AfD in die Diskussion um das geplante Konzert der Band Frei.Wild (Foto) am Ostersonntag in der Uelzener Jabelmannhalle ein. 

Uelzen – In der Diskussion um ein am Ostersonntag geplantes Konzert der Band Frei. Wild in der Uelzener Jabelmannhalle mischt nun der Kreisverband der AfD mit.

Wie berichtet, hat das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ den Jabelmannhallen-Chef Ulrich Gustävel aufgefordert, den Musikern in Uelzen keine Bühne zu bieten. Aus Sicht der AfD werde dazu aufgerufen, „Künstler zu zensieren“. Das sei ein merkwürdiges Verständnis von Freiheit, das das Bündnis und die Unterzeichner zeigten, heißt es in einer Pressemitteilung der AfD.

Die Band Frei.Wild ist seit Jahren wegen ihrer Liedtexte umstritten. Ihr wird vorgeworfen, rechtes Gedankengut zu verbreiten. Die Deutschrock-Band aus Südtirol wehrte sich mehrfach gegen den Vorwurf. Der Offene Brief des Bündnisses für Demokratie und Toleranz wurde inzwischen von 20 Organisationen und mehr als 100 Einzelpersonen unterzeichnet.

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