Noch ein Tag bis zum Open Air: Star-Garderobe für „pflegeleichte“ Musiker wird aufgebaut / 200 Quadratmeter Backstage-Bereich

Ärzte-Konzert: Die Couch ist ein Muss

Uelzen. Der Bühnenbau befindet sich in den letzten Zügen, alle Schankanlagen stehen, der Countdown bis zum Ärzte-Konzert auf dem Albrecht-Thaer-Gelände läuft.

Kurz vor dem morgigen Open Air gehen die Vorbereitungen von Mitveranstalter Ulrich Gustävel und seinem Team von der Jabelmannhalle ins Detail. Während draußen die Crew der Bühnenbaufirma als Nächstes die aufwändige Dachkonstruktion auf den 20 Meter hohen Seiten-Towern montieren will, steht im Gebäude der Jabelmannhalle der Aufbau der Star-Garderoben auf dem Plan.

Mike Lange im geplanten Backstage-Bereich.

Wo derzeit noch lediglich Tische und Stühle Platz finden, sollen sich am Sonnabend Farin Urlaub, Bela B. und Rodrigo González auf ihren Auftritt in der Uhlenköperstadt einstimmen. Und was brauchen echte Rockstars dazu? „Die Ärzte sind da total angenehm und sehr entspannt, was das angeht“, weiß Ulrich Gustävel aus Erfahrung. „In die Räume kommen Sofa, Esstisch, Spiegel und eine nette Beleuchtung.“ Auch ein Kühlschrank mit Getränken und Snacks dürfe nicht fehlen. Insgesamt erstreckt sich der Backstagebereich über eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern. Neben einem großen Gemeinschaftsraum mit Catering-Bereich sind für jede Band zusätzlich mobile Garderobenräume vorgesehen.

Wie diese genau aussehen werden, sagt Mike Lange, technischer Leiter der Ärzte-Produktion, sei dem Veranstalter überlassen. „Die einen stehen mehr auf cleane Sachen, die anderen mehr auf Totenköpfe und solche Sachen“, schmunzelt er.

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In Uelzen kommt für die Ausstattung der Aufenthaltsräume heute sogar extra ein Experten-Team angereist. Viel schief gehen kann bei der Einrichtung aber eigentlich nicht, denn auch Mike Lange beruhigt: „Da sind die Herren pflegeleicht.“

Nur eines müsse auf jeden Fall vorhanden sein: eine Couch. Denn wenn die Band am Sonnabend mit dem Nightliner rund 500 Kilometer von ihrem letzten Auftritt auf dem Rock’n’Heim Festival bei Karlsruhe bis nach Uelzen zurückgelegt hat, sollten die Musiker die Möglichkeit haben, sich auszuruhen. Die Couch, sagt Lange, sei also ein „Must-have“.

Wie genau die Band-Garderobe beim Open Air in Uelzen aussehen wird, kann Ulrich Gustävel zwar noch nicht verraten, eines aber steht schon fest: Das „Must-have“ wird drin stehen, Totenköpfe nicht.

Von Anna Petersen

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