Kirchweyher Storch hat Nest bezogen

Adebar ist wieder da

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Auf dem nahegelegenen Friedhof geht der Storch auf Suche nach Nistmaterial. 

ma Uelzen-Kirchweyhe. Er steht auf dem Nest, putzt sich, beobachtet die Umgebung und schwingt sich schließlich auf, um auf den benachbarten Friedhof zu fliegen, wo sich kleine Äste und anderes Baumaterial finden lassen: Der Storch aus Kirchweyhe ist wieder da.

Während die Störche in anderen Regionen schon längst ihr Nest bezogen haben, hat sich Adebar in Kirchweyhe Zeit gelassen. Noch ist er alleine, doch erfahrungsgemäß treffen die Weibchen rund zwei Wochen später ein. In der Zwischenzeit macht sich das Storchenmännchen daran, alles für deren Ankunft vorzubereiten. Da wird das Nest geflickt und aufgestockt, sodass alles für die Brutzeit bereit ist.

Seit 2014 gibt es wieder Störche in Kirchweyhe. Bereits ein Jahr später war es zur erfolgreichen Aufzucht von zwei Jungstörchen gekommen, die Mitte August gen Süden geflogen waren. Auch 2016 hatten Störche in Kirchweyhe gebrütet, doch der eine Jungstorch war vorzeitig gestorben.

Im März hatten die Kirchweyher das Storchennest mithilfe der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Uelzen inspiziert und dabei überflüssiges Material wie Plastik entfernt.

Außerdem ist seit Kurzem eine von Künstler Rüdiger Schwarz gestaltete Tafel mit den Flug- und Aufzuchtdaten der Störche an der Schmiede angebracht.

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