Lückenschluss an der Straße Dachsgang: Stadt plant kleines Baugebiet für Ein- und Zwei-Familienhäuser

Acht neue Grundstücke am Waldrand

Auf dieser Grünfläche am Dachsgang will die Stadt ein kleines Baugebiet mit etwa acht Parzellen schaffen. Foto: Schossadowski

Uelzen. Innerstädtisches Wohnen liegt in Uelzen derzeit im Trend. So ist das neue Baugebiet an der Niendorfer Straße bereits mit acht Wohnhäusern vollständig belegt.

Auch an der Bernhard-Nigebur-Straße, auf dem verwaisten Grundstück des inzwischen aufgelösten Tennis-Clubs Uelzen, plant die Stadt Wohnbebauung. Nun hat der Ausschuss für Stadtplanung den Weg für ein weiteres kleines Baugebiet am Königsberg freigemacht.

An der Straße Dachsgang sollen auf einer etwa 0,8 Hektar großen, von Birken gesäumten Grünfläche in der Nähe des Waldes etwa acht Wohnhäuser entstehen. „Das sind Filetstücke, die wir in Uelzen nur noch ganz selten zu vergeben haben“, betonte Baudezernent Karsten Scheele-Krogull im Ausschuss. „Wir werden ein-, aber auch zweigeschossige Gebäude zulassen, damit dort auch eine Stadtvilla entstehen kann“, kündigte er an. Zudem sind vor Ort öffentliche Parkplätze vorgesehen.

Schon seit mehreren Jahren verfolgt die Verwaltung das Ziel, auf freien Flächen in der Kernstadt kleine Baugebiete zu schaffen und damit Lücken zu schließen. Die geplanten Häuser am Dachsgang seien dafür weitere Mosaiksteine, erklärte Scheele-Krogull.

Allerdings gibt es zurzeit nur einen Vorentwurf des Bebauungsplans, die Aufteilung der Grundstücke ist bislang unklar. Auch zur preislichen Gestaltung kann der Dezernent noch nichts sagen. Nur so viel: „Im Baugebiet Niendorfer Straße kostet der Quadratmeter etwa 90 Euro. Der Preis im Dachsgang muss nicht darunter liegen.“ Im kommenden Jahr soll die Vermarktung der Grundstücke beginnen, sagte Scheele-Krogull. Der Stadtplanungsausschuss begrüßte das Vorhaben ausdrücklich: Einstimmig empfahl er die Aufstellung des Bebauungsplans.

Von Bernd Schossadowski

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