Acht Gruppen liefern sich ab 10 Uhr in Uelzens Innenstadt lautstarke Duelle / Finale auf dem Herzogenplatz

Heute steigt die Schlacht der Musikzüge

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Lautstark mittendrin: Käpt’n Kümos Marching Band.

ib Uelzen. Sie kommen traditionell und amerikanisiert daher, von weiter weg und aus der Umgebung – acht Brass Bands und Spielmannszüge werden die Stadt Uelzen am heutigen Sonnabend in eine riesige Bühne verwandeln: Ab 10 Uhr steigt in der kompletten City die 3. „Schlacht der Spielmannszüge“.

Und Stadtmanager Joachim Lotz verspricht ein musikalisches Feuerwerk, das vor allem eines sein wird: unüberhörbar.

Marsch trifft da auf Samba, amerikanischer Blues begegnet da schottischem Dudelsack. Neben Käpt’n Kümos Marching Band aus Flensburg – „mittlerweile Uelzens Hauskapelle“, schmunzelt Lotz, der seit Jahren mit dem „Käpt’n“ Richard Wester befreundet ist – haben „De Knollentrekkers“ aus den Niederlanden, Black Power Music Company aus Lehrte, Swinging Hamburg Marching Band, Feijoada Neumünster, die Black Diamonds aus Soltau, der größte Mädchenmusikzug Deutschlands, der Mädchenmusikzug Neumünster, und Crest of Gordon aus Bremen mit 30 Dudelsackspielern, Trommlern und Pipern sich angesagt. Sie alle vereint die gemeinsame Tradition der ursprünglich rein militärisch gedachten Musikzüge. Das spektakuläre Finale, auch „Tattoo“ genannt, wird ab 15 Uhr auf dem Herzogenplatz sein, wo alle Gruppen eigene Titel spielen und abschließend gemeinsam auftreten.

Übrigens: Das berühmte schottische Edinborough-Festival mit dem Höhepunkt der kreuz und quer ziehenden Dudelsackspieler ist die Grundidee für die Uelzener „Schlacht der Spielmannszüge“.

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