Gleich zwei Abschnitte könnten freigegeben werden

A 39: In einem Rutsch bis nach Uelzen

(Symbolfoto)

Uelzen/Bad Bevensen. Ein Bauabschnitt der A 39 endet in Bad Bevensen und der ganze Verkehr läuft bis zur Fertigstellung der Autobahn durch die Kurstadt – dieses befürchtete Szenario muss nicht eintreten.

Vielmehr könnten die Abschnitte Lüneburg-Bad Bevensen und Bad Bevensen-Uelzen auch gemeinsam freigegeben werden. Diese Option könne in einem Planfeststellungsverfahren festgeschrieben werden, teilte Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann jetzt Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt und Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer mit.

Markwardt und Kammer hatten sich dafür stark gemacht, die Abschnitte zeitlich synchronisiert fertigzustellen und in Betrieb zu nehmen, um deutlich höheren Verkehr mit zu erwartenden hohen Schwerlastanteilen durch die Kurstadt Bad Bevensen zu verhindern. „Wir haben dem Minister auch deutlich gemacht, dass eine zügige Fortführung der Planungen und eine schnellstmögliche Realisierung der A 39 eines unserer vordringlichsten Ziele ist“, sagt Uelzens Stadtoberhaupt im Namen beider Bürgermeister. Der zeitliche Aspekt sei für die Wirtschaft, Unternehmen oder den Arbeitskräftemarkt der Region von großer Bedeutung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Autobahn 39
Kommentare zu diesem Artikel