Uelzener Heimatkunde

7500 Nachtwächter-Fans bei historischer Stadtführung

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Eine der schönsten Szenen bei der Nachtwächterführung ist das Flötenspiel Kuhlaus.

Uelzen. Die Vereinigung Alter Burschenschafter aus Uelzen hatte jetzt die Nachtwächter-Führung gebucht, um sich und den sie begleitenden Familien-Mitgliedern zeigen zu lassen, wie es im Mittelalter um Uelzen bestellt war.

Für Harald Meyer, „Nachtwächter“ und „Erfinder“ dieser in einzelnen Spielszenen dargestellten Heimatkunde, war dieser Abend ein besonderer – konnte er doch verkünden, dass mit dieser Führung die Zahl von 7500 Teilnehmern überschritten wurde.

Ende Juli 2013 hatte Meyer anlässlich eines Besuchs der Nachtwächter-Gruppe bei Bürgermeister Otto Lukat noch angemerkt, dass in den dreieinhalb Jahren des Bestehens schon mehr als 6000 Leute an den Führungen teilgenommen hätten. Nun also, noch nicht einmal ein Jahr später, wird die Zahl 7500 überschritten. Damit wird recht eindeutig dokumentiert, dass die Stadtführung mit dem Nachtwächter ein Erfolg für den Tourismus in Uelzen ist und zugleich das große Interesse Fremder – aber auch der Einheimischen – an der Geschichte der alten Hanse- und Ilmenaustadt Uelzen aufzeigt.

Bei dem Nachtwächter-Rundgang durch das abendliche Uelzen spielen die Akteure Szenen, die zum Teil historisch belegt sind. Authentische Quellen dafür sind die Aufzeichnungen des Uelzer Kaufmanns und Ratsherrn Tile Hagemann, der die kleinen und großen Begebenheiten aus dem Alltag der Uelzer im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts umfassend und lebensnah beschrieben hat.

Von Folkert Frels

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