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48 Kreuze gegen die Bahntrasse durch den Uelzener Stadtwald

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Mitglieder der Bürgerinitiative hängten 48 Kreuze an der L250 im Uelzener Stadtwald auf.
Mitglieder der Bürgerinitiative hängten 48 Kreuze an der L250 im Uelzener Stadtwald auf. © Privat

Insgesamt 48 Kreuze hat die Bürgerinitiative „Trassenwahn Kirch-/Westerweyhe“ in Abstimmung mit dem Forstamt auf der L250 zwischen Uelzen und Westerweyhe aufgehängt.

Uelzen-Kirchweyhe – „Jedes einzelne dieser Kreuze steht für mehr als 1000 Bäume, die gefällt werden müssten. Alle Kreuze zusammen zeigen die Breite der Bahntrasse, die genau an dieser Stelle den Stadtwald queren würde.“

Die Bahngegner möchten mit dieser Aktion ein Zeichen gegen die drohende Zerschneidung des Uelzener Stadtwaldes setzen. „Klimaschutz ist das beherrschende Thema unserer Zeit. Dafür Zehntausende von Bäumen abzuholzen – das kann niemand nachvollziehen“, betonte BI-Sprecher Karl-Heinz Günther.

BI-Sprecher Günther: „Das darf nicht passieren!“

2,6 Kilometer lang, 64 Meter breit – am angedachten Überholbahnhof noch breiter – könnte die Trasse werden. „Das entspricht der Länge nach der Fläche von der Agentur für Arbeit an der Lüneburger Straße in Uelzen bis zum Ortsausgang von Veerßen und das auf einer Breite, die größer ist als die eines Fußballfeldes. Das darf nicht passieren“, so Günther.

Schon am Sonnabend, 3. Dezember, 14 Uhr ist die nächste Aktion geplant: Dann wird es im Bestattungswald am Fischerhof eine Andacht mit Schweigeminute geben.

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