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OPEN R: 45.000 Pfandbecher kommen zum Einsatz

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Von: Norman Reuter

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Ulrich Gustävel sagt: „Mit den Pfandbechern sind wir das Müllproblem angegangen.“
Ulrich Gustävel sagt: „Mit den Pfandbechern sind wir das Müllproblem angegangen.“ Foto: REUTER © Reuter

Uelzen – Als die letzten Töne verklungen waren, sich die Besucher früherer Auflagen des Uelzen Open R auf den Heimweg machten, waren die Mülleimer auf dem Festivalgelände voll mit Einwegbechern. Auch auf dem Boden verteilt waren sie zu finden.

Diese Zeiten sind vorbei: „Wir wollten nicht mehr diese riesigen Mengen an Plastikmüll“, sagt Veranstalter Ulrich Gustävel.

So kommen beim Festival an der Albrecht-Thaer-Straße nun das zweite Mal Pfandbecher zum Einsatz. „Wir haben zwischen 40 000 und 45 000 Stück davon“, so Ulrich Gustävel.

Heißt: Wer Freitag, Sonnabend oder Sonntag ein Getränk ordert, erhält es in einem Hartplastikbecher. Dafür zahlt der Besucher beim ersten Mal einen Pfand, den er bei der letzten Rückgabe auch wiederbekommt.

„Damit sind wir das Müllproblem angegangen. Das schont die Umwelt“, nennt Gustävel die Gründe, warum er 2019 erstmals auf die Pfandbecher setzte. Die Stadt Uelzen habe sich dankenswerterweise an der Umstellung beteiligt, erklärt Gustävel.

Die Becher sind mit dem offiziellen Logo des Uelzen Open R bedruckt, sodass sie auch ein Erinnerungsstück sein können. Wie Ulrich Gustävel schildert, seien im Jahr 2019 etwa 2000 solcher Becher nicht wieder zurückgegeben worden.

Das Open R startet am morgigen Freitag mit einem Tag voller Punk und Pogo: Unter anderem die Bands „Broilers“ und „Kultstatus“ treten auf, am Sonnabend sind Lieder angesagter deutscher Sänger wie Stefanie Heinzmann oder Johannes Oerding zu hören. Zum Abschluss am Sonntag kommt Schlager-König Roland Kaiser nach Uelzen. Stehkarten für alle drei Tage sind in der AZ-Geschäftsstelle, Groß Liederner Straße 45, erhältlich.  nre

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