Taxiunternehmer muss Schmerzensgeld zahlen / Opfer will erneut gegen Täter vorgehen

3000 Euro für drei Schläge

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Uelzen. Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen einem 57-Jährigen und einem hiesigen Taxiunternehmer hätte gestern vor dem Zivilgericht mit einem Schmerzensgeld geritzt sein können. Stattdessen verhärten sich die Fronten.

Im Frühjahr soll der Taxiunternehmer den Bürger nach einem Verkehrsunfall angegriffen und verletzt haben, das hat er auch im September bei einem Strafprozess gestanden. Seine Strafe belief sich auf 800 Euro (AZ berichtete).

Bald darauf legte der Geschädigte Berufung ein und beklagte obendrein den für das Urteil zuständigen Richter wegen des Verdachts auf Rechtsbeugung: Er selbst sei nicht gehört worden, dadurch seine Sicht des Vorfalls unter den Tisch gefallen.

Gestern tagte das Zivilgericht über den Fall, es ging nach der Klärung der Schuldfrage durch das Strafgericht um einen Schadenersatz für den 57-Jährigen. Der 34-jährige Taxiunternehmer und sein Anwalt erschienen nicht. 3000 Euro Schmerzensgeld muss er nun aber zahlen, plus Haushaltsgeld, wenn er keinen Einspruch einlegt.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der AZ.

Von Kai Hasse

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