Schläge und Messerstiche: 28-Jähriger wegen versuchten Totschlags vor Gericht

Erinnerungslücke zur Tat

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Mit Verteidiger Volker König: Seit gestern muss sich ein 28-jähriger vor dem Landgericht verantworten.

aja Uelzen. Ausschweifend berichtet der 28-Jährige vom Rauscherlebnis unter Drogen und Alkohol und wie er den Tag verbracht hat. Als es um den Abend des 22. April geht, erklärt er: „Ich würde gerne aussagen, aber ich kann mich an die Vorfälle nicht erinnern."

Seit gestern muss sich der junge Mann, der schon wegen Körperverletzung verurteilt wurde, vor dem Landgericht in Lüneburg verantworten. Er soll am Frühjahrsabend zwei Menschen auf offener Straße mit Schlägen und einem Messer angegriffen haben. Versuchter Totschlag lautet die Anklage.

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Franz Kompisch, der vorsitzende Richter der vierten großen Strafkammer, gibt sich verwundert darüber, dass der Angeklagte sich an viele Details des Tages, aber nicht an für eine Verurteilung maßgebliche Einzelheiten erinnern kann, bevor er die Opfer als Zeugen in den Saal ruft. Einer davon ist ein 30-jähriger Verkäufer.

Er sei völlig perplex gewesen, als er an dem Abend gegen 21 Uhr auf dem Weg von der Arbeit nach Hause auf der Bahnhofstraße in Uelzen im Vorbeigehen auf einmal einen Schlag gegen den Kopf bekommen habe, erklärt er.

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