Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 225 gesunken / Weniger Schwerbehinderte in Arbeit

2300 Personen sind arbeitslos

+
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahr im Landkreis Uelzen um 225 auf 2300 gesunken. Díe Arbeitslosenquote im gesamten Bereich der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen liegt bei 4,5 Prozent.

Uelzen/Landkreis. 2300 Personen waren im November im Landkreis Uelzen arbeitslos gemeldet, das teilt die Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen mit. Das sind im Vergleich zum Vormonat neun Arbeitslose mehr.

Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen aber um 225 zurückgegangen.

Im gesamten Bezirk ist die Arbeitslosenzahl auf 13 747 gesunken. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,5 Prozent und damit 0,1 Punkte unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr wurde noch eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent verzeichnet. Die Zahl der offenen Stellen beläuft sich auf über 5000.

Während die Arbeitslosigkeit sich insgesamt rückläufig entwickelte und damit von einer soliden Basis in die Wintermonate startet, erhöhten sich die Zahlen bei den Arbeitslosen mit Schwerbehinderung. Im November wies die Statistik 702 Schwerbehinderte im Gesamtbereich und 131 im Bereich Uelzen aus. „Menschen mit Behinderung sehen sich oftmals Vorbehalten bei ihrer Arbeitsuche gegenüber, dabei sind sie grundsätzlich nicht weniger leistungsfähig als andere Arbeitnehmer“, sagt Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen. Bei den Arbeitsagenturen stünden spezielle Beratungsfachkräfte diesen Arbeitsuchenden zur Seite. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Ausbildungsprogrammen für Berufseinsteiger über Lohnkostenzuschüsse bis hin zu Arbeitsplatzlösungen, die gemeinsam mit Technischem Beratungsdienst und Integrationsamt entwickelt werden. „Einige Einschränkungen wirken sich nicht oder nur geringfügig im Arbeitsalltag aus, bei anderen Handicaps sind die Hilfen so verschieden wie individuell, dass eine Beschäftigung sehr gut möglich ist“, betont Kuechler-Kakoschke in Richtung Unternehmen. An sie appelliert die Agenturchefin, Beschäftigungsmöglichkeiten zu prüfen und den Arbeitsgeber-Service zu nutzen, um sich über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.

Die Zahl der offenen Stellen im Gesamtbereich nahm im Vergleich zum Vormonat leicht um 221 auf 5204 ab. Im Monatsverlauf meldeten die Unternehmen insgesamt 1018 neue Stellenangebote. Die meisten der offenen Stellen entfielen auf die Bereiche Zeitarbeit mit 207, Kfz-Gewerbe mit 134, Gesundheitswesen, öffentlichen Verwaltung und Bundeswehr mit je 126.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare