Polizeiinspektion verzeichnet für das Jahr 2012 mehr Gewaltdelikte und weniger Diebstähle in der Region

20 625 Straftaten in drei Landkreisen

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dib Uelzen/Lüneburg. Die Zahl der Straftaten in der Polizeiinspektion 2012 ist im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert. In den drei Landkreisen Uelzen, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg wurden insgesamt 20 625 Straftaten erfasst.

Dies sind 0,54 Prozent und somit 111 Taten weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote für das vergangene Jahr liegt bei 60,86 Prozent und ist somit leicht gesunken. Der Leiter der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Hans-Jürgen Felgentreu, zeigt sich bei der gestrigen Vorstellung der Kriminalstatistik in Lüneburg über diese Entwicklung sehr zufrieden.

Im Bereich der Gewaltdelikte gebe es erstmals wieder leicht steigende Fallzahlen. Allerdings seien weniger Diebstahlsdelikte in der Region zu verzeichnen als 2011, das führt die Polizei auf „die gute Arbeit der vergangenen Jahre“ zurück. 2012 habe sich die intensive polizeiliche Arbeit im Bereich der Haus- und Wohnungseinbrüche ausgezahlt. „Im Vergleich zu anderen Polizeiinspektionen ist es uns gelungen, durch unser Präsenzkonzept – Präventionsarbeit und Strafverfolgung – sowie die Öffentlichkeitsarbeit die Zahlen bei den Haus- und Wohnungseinbrüchen auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre zu halten“, berichtet der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Kriminaldirektor Steffen Grimme. Im Jahr 2012 wurden 1467 Diebstähle aufgenommen, was eine Steigerung um 8,19 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Zugleich haben die Ermittler nach eigenen Angaben durch das Konzept „Fahrrad“ und intensive Kontrollen in Lüneburg die Aufklärungsquote gesteigert.

Die Polizeiinspektion will ihre Schwerpunkte wie im Vorjahr bei der Bekämpfung der Straßenkriminalität, der Fahrraddiebstähle und der Drogenerkennung im Straßenverkehr fortsetzen.

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