Erdaushub hat begonnen

17 Millionen Euro für neue DRK-Häuser in Uelzen

Es wird eine Teilunterkellerung geben. Dafür ist an der Ripdorfer Straße die Baugrube ausgehoben worden. Ende 2022 soll das erste von zwei Gebäuden fertiggestellt sein.
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An der Ripdorfer Straße ist bereits eine Baugrube für eine Unterkellerung ausgehoben worden.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Uelzen – Meterhoch aufgeschüttete Erdberge und Bagger, die den Boden in der ausgehobenen Grube verdichten: Wer das Ilmenauufer oder die Ripdorfer Straße in Uelzen entlanggeht, bekommt so langsam einen Eindruck davon, welchen Umfang das neue Bauprojekt des Uelzener DRK hat. Das dortige Wohn- und Pflegequartier wächst weiter.

Das DRK investiert gut 17 Millionen Euro in zwei neue Gebäude mit Wohnungen sowie Platz für Wohngemeinschaften und für eine stationären Kurzzeitpflege. Das alles entsteht auf jenem Gelände, auf dem einst das Jugendzentrum zu finden war, und schließt an die DRK-Bebauung an der Ripdorfer Straße an. Die Arbeiten starteten im November für das am Ilmenauufer gelegene Gebäude. „Wir haben eine Teilunterkellerung“, sagt Tim Meierhoff, Vorstandsvorsitzender des DRK Uelzen. Dafür sei die Grube ausgehoben worden.

Erstes Gebäude soll Ende 2022 fertig sein

Die Bodenplatte ist jetzt zu gießen. „Wir hoffen auf einen Start der Hocharbeiten ab Ende März“, so Tim Meierhoff. Ende 2022 soll das am Ilmenauufer gelegene Gebäude, in dem Wohnungen in unterschiedlicher Größe geschaffen werden, fertiggestellt sein.

Die Arbeiten für das zur Ripdorfer Straße gelegene zweite Gebäude, in dem Wohngemeinschaften und eine stationäre Kurzzeitpflege untergebracht werden sollen, würden zeitversetzt gestartet, schildert Tim Meierhoff. Hier werde es sicher erst zu einem Abschluss im Jahr 2023 kommen.

Die Ilmenau liegt nur einen Katzensprung entfernt. Damit die Baugrube nicht voll Grundwasser läuft, sind Pumpen installiert. Hat das Folgen für die angrenzende Baumreihe? Die Frage tauchte in der Bevölkerung auf. „Das ist eine temporäre Maßnahme“, sagt Tim Meierhoff. Und: Für die Arbeiten seien die zuständigen Umweltbehörden einbezogen worden. „Wir freuen uns auch über den Baumbestand“, so der Vorstandsvorsitzende. Die Naturlage, macht Meierhoff deutlich, ist ein Pfund für das DRK-Quartier.

Stetige Nachfrage nach Wohnraum

Das Bauen für Senioren hat Konjunktur in Uelzen. Das Areal am Schloss Holdenstedt soll dafür genutzt werden, auf dem Gelände der Veerßer Klinik ist ebenfalls ein Wohn- und Pflegequartier für Ältere geplant. Sorge bereitet das Meierhoff nicht. „Wir liegen sehr zentrumsnah. Wir haben viele Angebote entwickelt und erleben eine stetige Nachfrage.“

Die nächste Etappe beim Bauprojekt: „Wir hoffen, eine Grundsteinlegung im kleinen Kreise durchführen zu können“, so Meierhoff.

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