Neue Werksführung / Sägewerks- und Produktionsanlagen werden modernisiert

Pfeifer-Group investiert 10,5 Millionen am Standort Uelzen

Die Sägewerks- und Produktionsanlagen in Uelzen werden modernisiert. Insgesamt investiert die Pfeifer-Group am Standort Uelzen 10,5 Millionen Euro.
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Die Sägewerks- und Produktionsanlagen in Uelzen werden modernisiert. Insgesamt investiert die Pfeifer-Group am Standort Uelzen 10,5 Millionen Euro. 

Uelzen – Am nördlichsten ihrer acht Standorte, in Uelzen, nimmt die Pfeifer-Group mit Hauptsitz in Imst (Tirol/Österreich) bis 2021 mehr als 10,5 Millionen Euro in die Hand.

Größte Posten im Investitionsprogramm sind die Modernisierung der Sägewerks- und Produktionsanlagen. Mit Marco De Gennaro treibt seit Juni 2019 ein neuer Werksleiter die Weiterentwicklung voran.

Seit der Übernahme im Jahr 2005 bietet die Hansestadt Uelzen für das österreichische Familienunternehmen Pfeifer aufgrund ihrer Nähe zur See enorme Vorteile für die Transportlogistik. Zudem ist der vollintegrierte Standort am Rand der waldreichen Lüneburger Heide ein Garant für permanente Rohstoffversorgung und damit Lieferfähigkeit. Jährlich werden ca. 500.000 Kubikmeter Rundholz in Kurzholzlängen eingeschnitten und zu 266.000 Kubikmeter Schnittholz, 250.000 Kubikmeter Euroblock-Palettenklötzen sowie 59 Millionen Kilowattstunden Bio-Strom verarbeitet. Das Holz liefern Landesforstverwaltungen und forstliche Zusammenschlüsse wie der FVL Lüneburger Heide/Waldmärker. In veredelter Form findet es Absatz bei regionalen Großkunden. Ferner werden Schnittholz- und Klotzkunden in aller Welt von Uelzen aus beliefert.

Verbesserungen für Mensch und Maschine

In der größten „Klotzfabrik“ des Konzerns wickelte die Pfeifer Group zuletzt ein Investitionsprogramm zur Qualitäts- und Leistungssteigerung ab. „Allein 4,8 Millionen Euro wurden in die zweite Ausbaustufe der Schnittholztrocknung samt Kanaltrockner, Lagerhalle und Umstapelanlage gesteckt, um die Jahrestrockenleistung auf 90.000 Quadratmeter zu erhöhen. Außerdem wurden im Bereich Klotzfertigung die Pressen auf Einzelhydraulik und die Sägen auf berührungslose Sensorik und Mechanik umgebaut“, berichtet Marco De Gennaro, Standortleitung Uelzen. Für die Jahre 2020/21 stehen weitere Verbesserungen auf der Agenda: Neben der geplanten Erweiterung der Lagerfläche mit Regenrückhaltebecken werden sich Maßnahmen entlang der Sägelinie, der Holztrocknertechnik und der Produktions-Infrastruktur im Bereich Palettenklotz mit insgesamt ca. 1,42 Millionen Euro zu Buche schlagen. Michael Pfeifer, CEO der Pfeifer-Group, skizziert Herausforderungen und Ziele: „In absehbarer Zeit wird ein neues Sägewerk nötig sein, da sich das alte der Verschleißgrenze nähert. Aktuell sind insgesamt 194 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Auch zwei Azubis (ein Industriemechaniker und eine Industriekauffrau) werden zurzeit ausgebildet, künftig soll auch eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement erfolgen.

„Dinge anpacken und Mitarbeiter motivieren“

Seit 1. Juni 2019 steht Marco De Gennaro dem Werk in Uelzen als neuer Leiter vor. Der Sägewerks- und Holzexperte aus Aschaffenburg hat während seiner beruflichen Laufbahn alle relevanten Abteilungen und Bereiche eines Sägewerkes selbst durchlaufen und konnte sich hierdurch umfangreiches Fachwissen aneignen. Zuletzt hatte er als Standortleiter eines großen holzverarbeitenden Betriebes für 220 Mitarbeiter Verantwortung übernommen und konnte in dieser Zeit sehr erfolgreich seine Führungskompetenzen unter Beweis stellen. Diese Qualitäten setzt De Gennaro in Uelzen ein, um den Standort kontinuierlich weiterzuentwickeln: „Meine Stärke liegt darin, Dinge anzupacken sowie Mitarbeiter zu motivieren und weiterzuentwickeln. Als Werksleiter gebe ich meinem Team alles an die Hand, was es fachlich und persönlich voranbringt, damit wir gemeinsam die Leistung am Standort erhöhen können.“

Die Pfeifer Group zählt 2.000 Mitarbeiter an acht Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien. Pfeifer exportiert in 90 Länder weltweit.

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