Zwei Arbeitsgruppen sollen Zukunftsmodell für Schloss, Theater und Stadthalle erarbeiten / Erste Zusammenkunft noch dieses Jahr

100 000 Euro Einsparungen ab 2018 sind das Ziel

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Das Schloss Holdenstedt, das Theater an der Ilmenau und die Uelzener Stadthalle stehen bei zwei Arbeitsgruppen künftig im Fokus. Für sie soll ein Modell entwickelt werden, mit dem sie wirtschaftlich betrieben werden können.

Uelzen. Noch in diesem Jahr wollen sie das erste Mal zusammenkommen und in die Beratungen einsteigen: Vertreter aller politischen Fraktionen und Gruppen im Uelzener Stadtrat sowie Verwaltungsvertreter werden sich in Kürze intensiv mit der Zukunft dreier Sorgenkinder auseinandersetzen:

In einer Arbeitsgruppe werden sie sich mit dem Schloss Holdenstedt und dem Ilmenau-Theater befassen, eine andere Arbeitsgruppe wird sich den Perspektiven für die Stadthalle widmen.

Die Marschrichtung für deren Arbeit gibt ganz klar der Entschuldungsvertrag vor, den die Stadt Uelzen am 14. November gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und dem Landkreis Uelzen unterzeichnen wird: Bis Ende 2017 ist ein Modell zu entwickeln, bei dem die Aufgaben des Theaters, des Schlosses und der Stadthalle unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten neu organisiert werden.

Ziel dieser Neustrukturierung muss ab 2018 eine finanzielle Entlastung der Stadt von mindestens 100 000 Euro pro Jahr sein. Auch einen Verkauf der Objekte, bestätigt Erster Stadtrat Jürgen Markwardt auf Nachfrage, könne man nicht von vornherein ausschließen. Sollten die Maßnahmen an den drei genannten Objekten nicht ausreichen, kann als Alternative auch an anderer Stelle eingespart werden – zum Beispiel bei den freiwilligen Leistungen.

Der Verwaltungsausschuss des Uelzener Stadtrates hat bereits vorgeschlagen, das Zeitfenster noch enger zu setzen: 2014 sollen erste Vorschläge für ein wirtschaftlicheres Modell vorliegen. Wie man danach weiter verfahre, sollen die Arbeitsgruppen entscheiden, erläutert Markwardt. Auch Experten wollen die Politiker und Verwaltungsvertreter bei ihrer Arbeit in den Arbeitsgruppen hinzuziehen.

Von Ines Bräutigam

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