Solo oder im Team: Diese Sportart passt zu Ihnen

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Von verrückt bis entspannt: Bei Sportarten muss es nicht immer klassische Leichtathletik sein.

Sportarten gibt es wie Sand am Meer: Grob geschätzt existieren 460 verschiedene Möglichkeiten, um sportlich aktiv zu werden. Und ständig kommen neue Sportarten dazu. Vom Blobbing bis zum Stehpaddeln – hier erfahren Sie, welcher Sport am besten zu Ihnen passt.

Teamplayer: Zusammen ist man weniger allein

Sie sind ein Teamplayer: Kämpfen und Schwitzen machen Ihnen zusammen mit anderen am meisten Spaß. Dann sind Sie der ideale Kandidat für Mannschaftssportarten. Wenn Sie keine Lust auf klassischen Ballsport wie Fußball oder Tischtennis haben, probieren Sie diese Aktivitäten aus:

  • Bike-Polo: Bei dieser Sportart sitzen Sie wie beim traditionellen Polo in einem Sattel – allerdings nicht auf einem Pferd, sondern auf Ihrem Fahrrad. Gespielt wird in Dreier-Teams auf einem tennisplatzgroßen Feld. Mit Schlägern schießen die Mannschaften einen kleinen Ball ins Tor des Gegners.
  • Bossaball: Dieser Sport aus Spanien kombiniert Akrobatik, Volleyball und Fußball miteinander. Zwei Teams mit je drei bis fünf Spielern treten gegeneinander an. Das Spielfeld ist ein riesiges Luftkissen mit einem Netz in der Mitte. Auf jeder Seite steht ein Trampolin. Es verleiht Ihnen extra Sprungkraft, um den Ball auf den Boden der gegnerischen Hälfte zu schmettern – und zu punkten.
  • Blobbing: Bei diesem Riesenspaß aus Amerika bleibt niemand trocken. Und so funktioniert Blobbing, übersetzt „Platschen“: Auf dem Wasser schwimmt ein mit Luft gefüllter Gummischlauch, der Blob. Am einen Ende sitzt der Blobber, auf das andere Ende springt der Jumper von einem Sprungturm. Dadurch wird der Blobber in die Luft katapultiert.

Je verrückter die Sportart, desto höher ist in der Regel das Verletzungsrisiko. Im Ernstfall sollten Sie deshalb geschützt sein. Tipp: Bevor Sie sich sportlich verausgaben, checken Sie Ihren Versicherungsschutz.

Einzelkämpfer: Sportarten, die auch solo funktionieren

Sie haben Ihren inneren Schweinehund komplett im Griff: Wenn es um Sport geht, motivieren Sie sich selbst. Auf Joggen, Radeln oder Schwimmen haben Sie jedoch keine Lust. Gymnastikübungen im heimischen Wohnzimmer oder Training im Fitnessstudio finden Sie langweilig. Dann versuchen Sie diese Alternativen:

  • Slackline: Hier sind Konzentration und Koordination gefragt. Ähnlich wie beim Seiltanzen können Sie auf dem Slack – dem gespannten Schlauchgurt – Ihr Gleichgewicht testen. Tipp: Wählen Sie einen weichen Untergrund wie Sand oder Gras, damit Sie sich nicht verletzen. Wenn Sie Tricks wie Hinsetzen oder Rückwärtsgehen üben, können Sie immer wieder vom Seil fallen.
  • Stand-up-Paddling: Gemütlich und entspannt stehen Sie auf einem Surfbrett. In der Hand halten Sie ein Paddel und gleiten über das Wasser. Stehpaddeln ist für alle geeignet, die ohne Segel surfen und die Natur genießen möchten. Tipp: Beginnen Sie auf ruhigen Gewässern, wie Seen oder Bächen.
  • Tai Chi Chuan: Es sieht so aus, als ob Sie gegen einen unsichtbaren Gegner kämpfen – allerdings in Zeitlupe. Deshalb wird die jahrhundertealte Sportart aus China auch Schattenboxen genannt. Dabei trainieren Sie neben Koordination, Ausdauer und Atem auch Ihren Rücken. Und ganz nebenbei sorgen die Übungen für Ruhe und Entspannung.

Sport ist Mord: Dieses Sprichwort gilt schon lange nicht mehr. Probieren Sie neue Sportarten aus, die Ihnen eines garantieren: viel Spaß.

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