Wer soll denn nun...

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die ganze Wintervorratsansammlung verzehren, die sich der geschickte vierbeinige Kletterer in den vergangenen vierzehn Tagen angelegt hat? Tag für Tag ist er gelaufen, geklettert und hat geerntet, bis ein erheblicher Anteil der Walnüsse vom Baum im Nachbarsgarten entwendet und in den angelegten Depots versteckt war. Etliche dieser Früchte wurden in Uhlenköpers Garten vergraben, und der putzige Kerl ist regelmäßig über die Straße in den Wald gelaufen, wo sich vermutlich auch sein Schlafplatz befand. Diesen Platz und auch die Orte der vergrabenen Früchte kann er nun leider nicht mehr aufsuchen. Die mühsam versteckten Nüsse werden somit, zumindest vorerst, ungenutzt bis zum nächsten Frühling im Erdreich verbleiben. Sie werden dort, nach dem Keimen, eines Tages weitere Walnussbäume wachsen lassen, die vielleicht für die Nachkommen ein Überqueren der Straße überflüssig machen. Denn: Beim letzten Überqueren der Straße hat der kleine flinke Eichkater – wie er im Volksmund auch genannt wird – ein herannahendes Auto nicht kommen gesehen. Das Opfer gehörte zwar im Sommer während der Brutzeit der Vögel naturgemäß zur Gruppe der Nesträuber. Dass ihm nun dieses Schicksal nicht erspart geblieben ist, bedauert jedoch der.

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