Schwer genervt...

. . . ist der Uhlenköper seit einiger Zeit vom Wetter. Denn das, findet er, könne sich einfach nicht entscheiden, ob es schön oder nicht schön sein will. Und der Kleiderschrank des Uhlenköpers ist klein.

Daraus folgt, dass er Klamotten, die in der aktuellen Jahreszeit nichts in seinem Kleiderschrank zu suchen hat, woanders einlagert, um sie dann zu gegebener Temperatur wieder hervorzuholen.

Die letzten Wochen hätte das alles schön Stück für Stück laufen können. Die kurzen Hosen weg, diese dünnen, kurzen Söckchen, die bestimmt einen speziellen Namen haben, weg, dafür die dicken Pullis langsam her, und so weiter.

Aber so will es der September nicht, denn der gebärdet sich wie ein April, findet der Uhlenköper. Also verwühlt er sich in einem Wust aus Klamotten für die unterschiedlichen Wetterlagen und kommt mit der Kramerei nicht mehr hinterher.

Er bräuchte nicht eine Sommer- Winter- und Übergangskollektion im Schrank, sondern eher einen Montags- Dienstags-, Mittwochs-und-so-weiter-Kleiderschrank, für jede Wetterlage einen. Dafür reicht aber das Haus leider nicht, ärgert sich der

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare