Schnell nach Hause...

. . . wollte der Uhlenköper fahren, doch ganz so schnell kam er dann mit dem Auto doch nicht voran. Er fuhr durch die Bahnhofstraße, bog rechts in die Ringstraße ab und wurde prompt von einem Bus abgebremst.

Das große rote Ungetüm setzte sich von der Bushaltestelle aus in Bewegung, genau vor der Nase vom Uhlenköper. Die Sicht war nun verdeckt, ihm blieb nichts anderes übrig, als sich an den Bus zu hängen. Und so prompt wie der Bus sich vor den Uhlenköper geschoben hatte, bremste das Ungetüm nun ab. Der Uhlenköper versuchte einen Blick auf die Fahrbahn zu erhaschen, um herauszufinden, was den Busfahrer wohl dazu bewogen hatte, nun auch noch wieder anzuhalten. Da stellte er fest, dass sich in weniger Entfernung der Zebrastreifen befand. Doch weder ein Passant noch ein Radfahrer waren am Straßenrand auszumachen. Somit versuchte sich der eilige Uhlenköper in Geduld zu üben. Er lehnte sich zurück und wartete ab. Und als er so gottergeben den Blick an der äußeren Ecke des Zebrastreifens ruhen ließ, die nicht vom Bus verdeckt war, entdeckte er den Passanten, der behände und flinken Fußes mit stolz erhobenem Schwänzchen über die weißen Streifen tänzelte. Das riesige rote Busungetüm hatte abgebremst, um eine schwarze Katze über die Straße zu lassen. Und zu recht, denn diese Katze kannte die Verkehrsregeln: Von links nach rechts stolzierte sie über den Zebrastreifen, bevor sich der Bus wieder in Bewegung setzte und hinter ihm auch der.

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