Samtgemeinde erwägt Anbau / Kosten betragen 288.000 Euro

15 weitere Krippenplätze als Reserve in Rosche

+
So sieht das bestehende Krippengebäude in Rosche aus. Nördlich angrenzend soll bei entsprechender Nachfrage ein Erweiterungsbau geschaffen werden. Das haben jetzt der Bau- und der Schulausschuss empfohlen.

Rosche – Sie wurde 2011 in Betrieb genommen und bietet 15 Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder: die vom CJD Göddenstedt betriebene Krippe an der Ringstraße in Rosche.

Um für eventuell steigende Anmeldezahlen vorbereitet zu sein, hat die Samtgemeinde bereits die Planung für einen Erweiterungsbau in Auftrag gegeben. Architekt Frank Wernstedt aus Salzwedel stellte den Entwurf jetzt dem Roscher Bau- und dem Schulausschuss vor.

Das Fazit der Beratungen: Beide Gremien sprachen sich einstimmig für ein weiteres Krippengebäude in Holzrahmenbauweise mit Pultdach und Lärchenholz-Schalung aus – und zwar nördlich an das Altgebäude angrenzend. In dem Neubau soll eine weitere Gruppe mit 15 Krippenplätzen eingerichtet werden. Die Kosten bezifferte Architekt Wernstedt auf rund 288 000 Euro. Es soll aber erst gebaut werden, wenn sich ein entsprechender Bedarf an Krippenplätzen in Rosche abzeichnet.

„Das werden zwei autonom gedachte Einheiten“, erklärte Joachim Göbel, Mitarbeiter des CJD Göddenstedt, mit Blick auf die geplante räumliche Trennung zwischen Alt- und Neubau (siehe Infokasten). Zudem schlug Göbel vor, den Erweiterungsbau flexibel zu nutzen. Sollte der Bedarf an Kindergartenplätzen künftig steigen, könnten in dem neuen Gebäude anstatt der Krippe auch Plätze für Drei- bis Sechsjährige geschaffen werden.

Bei den beiden Ausschüssen kam Wernstedts Entwurfsplanung sehr gut an. Die Politiker lobten unter anderem das Pultdach des Neubaus – nicht nur aus optischen Gründen, sondern auch weil dieses fast 40 000 Euro günstiger als ein Satteldach wäre. „Inwieweit wir diesen Erweiterungsbau tatsächlich brauchen, muss sich entsprechend der Krippennachfrage noch zeigen“, sagte Rolf Musik, Vize-Verwaltungschef der Samtgemeinde Rosche. Die Planung sei so weit vorbereitet, dass der Bauantrag zügig gestellt werden könnte. „Wir sind damit gerüstet für weitere Bedarfe im Bereich der Krippe.“

VON BERND SCHOSSADOWSKI

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare