Theatergruppe Suhlendorf feiert am 2. März Premiere ihrer neuen Komödie

Wein-Bluff mit unerwarteten Folgen

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Gerd Obermeyer (Werner Hibbeler, 2. von links) ) ist einer von zwei Bewerbern für den Posten den Vize-Chefs. Bei einer Party soll über die Personalie entschieden werden.

Suhlendorf – Auf seinen feinen Gaumen bildet sich Horst Meerhofer, Chef einer erfolgreichen Firma, eine Menge ein. Er ist soeben zum „Weinkenner des Jahres 2018“ gewählt worden und möchte das bei einer Abendgesellschaft feiern.

Als ihm seine Mitarbeiterin Katharina Scheu eine Flasche Rotwein mitbringt, ist Meerhofer bei der Verkostung begeistert.

Überschwänglich lobt er den Wein, vermutet einen Top-Jahrgang in einer Spitzenlage. Doch was er nicht weiß: Der Rebensaft stammt aus einem Discounter und hat gerade mal 7,99 Euro gekostet.

Das ist eine der vielen mitreißenden Szenen in der neuen Komödie „Mehr Schein als Wein“, die die Theatergruppe Suhlendorf derzeit in der örtlichen Mühlenschule probt. Das 90-minütige Stück, das dort am 2. März Premiere feiert, stammt wieder einmal von Werner Hibbeler.

In „Mehr Schein als Wein“ geht es aber noch um mehr. In der Firma von Meerhofer (gespielt von Martin Bruck-Peters) konkurrieren Katharina Scheu (Sylvia Scholz) und Gerd Obermeyer (Werner Hibbeler) um den frei gewordenen Posten des Vizechefs.

Katharina Scheu (Sylvia Scholz, links) hat gerade von ihrer Mutter (Barb Drescher) erfahren, dass der Wein aus einem Discounter stammt.

Mittels eines exquisiten Weingeschenks buhlen sie um die Gunst des Chefs. Zu dumm nur, dass Scheus Mutter (Barb Drescher), die fürs Catering verantwortlich ist, einen Discounter-Wein besorgt hat. „Das merkt doch keiner, das ist wie bei meinem Catering“, beruhigt die Mutter ihre Tochter und verrät, dass auch der Kartoffel-salat gestreckt ist.

Doch Meerhofer will unbedingt wissen, woher der Wein stammt. „Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel“, antwortet Katharina Scheu mit hysterischem Lachen. Als der Wein-Bluff schließlich auffliegt, ist Meerhofer blamiert. Genauso überraschend ist, wer am Ende den Posten des Vize-Chefs bekommt.

In dem Stück spielen noch weitere skurrile Charaktere mit. Da gibt es einen Yoga-Meister (Maik Fischer), Meerhofers esoterisch veranlagte Gattin (Antje Kamp), Obermeyers resolute Ehefrau (Sabine Meyer-Teelen) und die pfiffige Chefsekretärin (Abi Hübner, in einer Aufführung auch Anja Emrich). Als Souffleuse agiert Doris Höhn.

Das Stück wird vier Mal in der Suhlendorfer Schule aufgeführt: am 2. März, 20 Uhr, am 3. März, 16 Uhr, sowie am 22. und 23. März, jeweils 20 Uhr, sowie am 15. März, 19.30 Uhr, im Bad Bevenser Kurhaus, und am 24. März, 17 Uhr, im Gasthaus „Zum Unteren Krug“ in Ebstorf. Karten für die Bad Bevenser Aufführung gibt es in der AZ-Geschäftsstelle, Groß Liederner Straße 45 in Uelzen, ansonsten bei den bekannten Vorverkaufsstellen in Suhlendorf, Rosche und Uelzen.

VON BERND SCHOSSADOWSKI

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