Suhlendorfer Bauausschuss befasst sich mit Einrichtung von Spielstraßen und Tempo-30-Zonen

Tempo runter in Wohngebieten

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Die Suhlendorfer Ringstraße ist eine der Straßen, deren Anwohner sich verkehrberuhigende Maßnahmen wünschen.

Suhlendorf. Über die Einrichtung von Tempo-30-Zonen und Spielstraßen will die Gemeinde Suhlendorf mit ihren Einwohnern diskutieren. Deshalb hofft Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel (CDU) auf rege Teilnahme beim Bau- und Umweltausschuss am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr im Gasthaus Wöbse.

„Wir haben den Leiter des Kreis-Straßenverkehrsamtes, Matthias Schild, eingeladen“, sagt Weichsel. Schild soll den Suhlendorfern berichten, welche Auflagen es für die Einrichtung von Spielstraßen und Tempo-30-Zonen gibt. „Und wir wollen dann anschließend mit den Bürgern diskutieren“, kündigt Weichsel an. Zwar gibt es laut Weichsel keine konkreten Ideen, welche Straßen gemeint sein könnten, aber „ich wurde schon des Öfteren darauf angesprochen“.

Das bestätigt auch das Bauausschussmitglied Peter Schermuksnat (SPD). Beipielsweise hätten Anwohner aus der Ringstraße und der Straße Im Biotop nachgefragt. Dort wohnen viele junge Familien mit ihren Kindern. „Wir wollen uns aber auch gleich die Konsequenzen erläutern lassen“, betont der Suhlendorfer Sozialdemokrat. So könne sich beispielsweise die Parksituation durch die Einrichtung von Geschwindigkeitsbegrenzungen ändern.

Laut Matthias Schild sind einige Straßen angesprochen worden, aber es liegen keine konkreten Forderungen vor. „Ich werde darauf eingehen, ob es möglich, aber auch ob es sinnvoll ist“, kündigt er an und gibt ein Beispiel: „In reinen Wohngebieten ohne Durchgangsstraße ist es meist nicht sinnvoll, weil dort nur die Anwohner fahren.“

Auf der Tagesordnung des Bauausschusses am Mittwochabend stehen neben der Verkehrsberuhigung auch eine Einwohnerfragestunde.

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