Bauausschuss empfiehlt Farbkonzept für geplante Gebäude im Freibad Rosche / Ausschreibung startet

Rote Klinker und grün-blaue Platten

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Heiko Schulz (stehend) stellte dem Bauausschuss Farbmuster der Fassadenplatten für die neuen Gebäude im Freibad Rosche vor. 

Rosche. Die Würfel sind gefallen, das Farbkonzept für die geplanten neuen Gebäude im Zuge des barrierefreien Umbaus des Roscher Freibades steht fest.

Einstimmig hat der Bauausschuss der Samtgemeinde jetzt empfohlen, das Eingangs- und Kassengebäude mit rötlichen Klinkersteinen zu verblenden.

Das Eingangsgebäude wird mit roten Klinkern verblendet (unten). Für die Fassade des Umkleidetrakts sind blaue und grüne Faser- zementplatten vorgesehen, für das Nebengebäude rote Platten.

Die Fassade des angrenzenden Trakts mit den Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten soll hingegen mit farbigen Faserzementplatten verkleidet werden. Für die linke Gebäudeseite wählte der Ausschuss grüne Platten aus, für die Mitte blaue und für den rechten Bereich noch einmal grüne. Das Nebengebäude, in dem die Technik des Freibades untergebracht wird, soll eine Fassade aus roten Faserzementplatten erhalten.

Die ursprünglich angedachte Gestaltung des Hauptgebäudes in Regenbogenfarben ist somit vom Tisch. „Natürlich ist ein bunter Mix reizvoll. Ich habe aber die Befürchtung, dass man sich in kurzer Zeit daran sattgesehen hat. Das sticht zu sehr ins Auge“, meinte Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann. Ihm pflichtete Ausschussmitglied Rainer Fabel (FDP) bei: „Man muss auch daran denken, dass dort Nachbarn sind.“

Zuvor hatte Diplom-Ingenieur Heiko Schulz verschiedene Farbmuster für die Fassaden vorgestellt. „Rot, Blau und Grün – das passt ganz gut zusammen“, sagte Ausschussvorsitzender Karsten Schierwater (CDU) mit Blick auf die ausgewählten Farben der Faserzementplatten. Damit werde ein bunter Akzent zum hellgrauen Dach des Neubaus gesetzt. Der Preis für die Verblendsteine des Eingangsgebäudes beträgt laut Schulz voraussichtlich 128 Euro pro Quadratmeter. Die Fassadenplatten für den Umkleidetrakt und das Nebengebäude kosten etwa 112 Euro pro Quadratmeter.

Bereits in der nächsten Woche sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. „Die Baugenehmigung ist bis auf die Entwässerung durch. Wir könnten sofort anfangen“, erklärte Schulz. Bis Ende Januar oder Anfang Februar sollen die Angebote vorliegen. Aus ihnen wählt der Samtgemeindeausschuss die Baufirma aus.

Zudem sollen demnächst Bäume und Büsche auf dem Freibadgelände gerodet werden. Sofern das Wetter mitspielt, könnte der Umbau im März beginnen. Die Einweihung der neuen Gebäude wird aber nicht mehr zur Badesaison 2018 möglich sein. Wie teuer der Umbau wird, hängt vom Ausschreibungsergebnis ab. Bislang kalkuliert die Samtgemeinde mit Kosten von rund 1,1 Millionen Euro.

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