Zweitägiges Mühlenfest im Suhlendorfer Museum sorgt für gute Laune bei den Besuchern

Musik, Handwerk und Leckereien

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Vor der alten Bockwindmühle „Auguste“ im Suhlendorfer Handwerksmuseum herrschte am Wochenende reger Betrieb. Dort ließen sich die Besucher allerlei kulinarische Leckereien schmecken.

Suhlendorf. Mehr als 200 Jahre alt ist die Bockwindmühle „Auguste“, die nach einem Wiederaufbau 1974 ihren Platz auf einem kleinen Hügel im Suhlendorfer Handwerksmuseum gefunden hat.

Sylvie Sophie Steffaan nahm gestern als Andrea-Berg-Double die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Schlagerwelt.

Und auch am vergangenen Wochenende herrschte rund um „Auguste“ wieder reger Betrieb, denn das Mühlenfest, das vom örtlichen Mühlen- und Verkehrsverein organisiert wurde, erlebte seine 43. Auflage. Zum Auftakt gab es für Freunde der gepflegten Unterhaltungsmusik und schneller Zweitakter gleich was um die Ohren. Als „Mofa 25“ waren Ralf Ziegenbein, Markus Fellenberg und Ralf Brockmann bereits über fast alle Bühnen der nördlichen Halbkugel gebrettert. Jetzt knatterten sie über das Museumsgelände in Suhlendorf und läuteten am Sonnabend mit einer rockigen Sommernacht das Mühlenfest ein. Partystimmung kam auf, als die drei Freunde in die Instrumente griffen und einen Hit nach dem anderen über das Gelände rasen ließen.

Die Kultband „Mofa 25“ sorgte am Sonnabend für gute Stimmung bei der rockigen Sommernacht. Ralf Ziegenbein, Markus Fellenberg und Ralf Brockmann spielten viele Hits.

Am gestrigen Sonntag ließ man es dann etwas ruhiger angehen. Das Fest begann morgens mit einem Taufgottesdienst unter freiem Himmel, bevor sich Verkaufsstände mit Kunsthandwerk oder selbst gemachten Marmeladen den Besuchern öffneten. Eine Schminkecke und Glücksrad drehen lockten die Kinder an, gleich nebenan hämmerte ein Schmied auf dem Amboss und brachte glühendes Eisen in Form. Die musikalischen Akzente setzten gestern Nachmittag die Männerchorgemeinschaft Suhlendorf/Ostedt unter der Leitung von Waldemar Gust-von Loh und Schlager-Ikone Andrea Berg, allerdings nicht als Leibhaftige, sondern bestens gedoubelt.

Während es aus den Männerkehlen Bekanntes aus Wald und Heide zu hören gab, war Sylvie Sophie Steffaan mit Stimme, Gestik und Outfit dem Original dicht auf der Spur. Mit „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ oder Seemanns- und Schunkelliedern tauchte das Andrea-Berg-Double in das Publikum und nahm es mit auf eine bunte Reise durch die Schlagerwelt.

Mit Weinausschank, Leckerem vom Grill und natürlich allerlei Kuchen und Torten kamen auch die kulinarischen Köstlichkeiten bei diesem Mühlenfest nicht zu kurz.

Von Ulrich Bleuel

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