Von Dorfwettbewerb bis Schul-Bau

Lüders Bürgermeister Jürgen Schulze blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

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Im August 2018 war die Bewertungsjury des Landesentscheids „Unser Dorf hat Zukunft“ zu Besuch in Lüder. Das war einer von mehreren Höhepunkten, die Lüder im vergangenen Jahr erlebte. 

Lüder – Zum Sieg auf Landesebene hat es nicht geklappt, trotzdem hat Lüder von seiner Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ enorm profitiert (AZ berichtete).

Doch auch auf anderen Gebieten erlebte der Ort ein äußerst erfolgreiches Jahr, wie Bürgermeister Jürgen Schulze (CDU) jetzt beim Rechnungstag in Langenbrügge berichtete. Die Höhepunkte 2018 im Überblick:

Dorfwettbewerb:

Ende August war die Bewertungskommission des Landesentscheids zu Gast in Lüder. Obwohl sich das Dorf von seiner besten Seite präsentiert, reichte es nicht für die Qualifikation zum Bundeswettbewerb. Trotzdem ist Schulze mit der Teilnahme Lüders sehr zufrieden. „Das hat wirklich viel für den Ort gebracht“, sagt er. Es hätten sich neue Gruppierungen im Dorf gebildet, die noch immer aktiv seien, zum Beispiel die Naturgruppe. Außerdem habe Lüder insgesamt 4.850 Euro Preisgelder und einen Pflanzengutschein über 1.000 Euro bekommen. Schulzes Fazit: „Es war eine rundum gelungene Sache.“

Bauprojekte:

Gleich zwei große Bauprojekte gibt es an der Schulstraße in Lüder. Einerseits richtet der Paritätische im ehemaligen Grundschulgebäude eine Tagespflege ein, die im Februar starten soll. Andererseits ist gleich nebenan die Neue Auetal-Schule, eine Grundschule in der Trägerschaft des Vereins Kult-Ur-Dorf, in ihr neues Gebäude eingezogen. „Damit haben wir die jahrelangen Querelen durch die Schließung der alten Grundschule in Lüder endlich abgeschlossen“, freut sich Schulze. Ein weiteres Bauprojekt betraf den Spießsaal des Schützenhauses in Lüder. Dort wurde das Dach mit anthrazitfarbenen Wellplatten erneuert. Dabei gab es umfangreiche Eigenleistungen durch eine Dachdeckerei und Mitglieder der Schützengilde.

Nahwärmenetz:

Der Aufbau eines Nahwärmenetzes durch Familie Mielmann steht in den Startlöchern. „Etwa 40 Wohneinheiten werden in Lüder angeschlossen“, erklärt Schulze. Die Rohre sollen zeitgleich mit dem Glasfasernetz im Ort verlegt werden.

Baugrundstück:

Der einstige Spielplatz am Fasanenweg in Lüder wurde zurückgebaut. Dort soll in diesem Jahr ein Baugrundstück geschaffen werden, kündigt Schulze an. Der Rat hat dazu den Bebauungsplan „Wulverloh“ geändert.

Ausblick:

Für 2019 plant die Gemeinde einige Investitionen. Die Schulstraße und der Stühweg in Lüder sollen saniert werden. Auf der Berliner Straße in Langenbrügge werden Schäden durch Baumwurzeln beseitigt, bevor dort 2020 die Oberflächenbehandlung erfolgt. Zudem soll die Straßenbeleuchtung an der Kreuzung Schulstraße/Langenbrügger Straße in Lüder erweitert werden. Und nicht zuletzt wird der Stromanschluss der Straßenlaternen am Haus der Dorfgemeinschaft in Reinstorf erneuert.

Von Bernd Schossadowski

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