Ehemalige Einrichtung der Kyffhäuser in Molbath brennt ab / Ursache vermutlich defekter Ofen

Kameradschaftsheim in Flammen

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Bis 1 Uhr mussten die Feuerwehrleute das ehemalige Kyffhäuser-Kameradschaftsheim in Molbath löschen, dann war das Feuer unter Kontrolle.

Molbath. Kurz vor Ende der Verlängerung des DFB-Pokalspiels zwischen Greuther Fürth und Borussia Dortmund heulte in Molbath die Sirene.

Den Dortmunder Siegtreffer erlebten die rund 80 Feuerwehrleute nicht mehr mit, denn das ehemalige Kyffhäuser-Kameradschaftsheim, das inzwischen privat genutzt wird, stand lichterloh in Flammen.

„Das Feuer ist im hinteren Bereich des Gebäudes ausgebrochen“, sagt Helmut Montag, Brandermittler bei der Polizei Uelzen. Ursache war laut Montag vermutlich ein defekter oder unsachgemäß angeschlossener Holzofen, der in einer Art Werkstatt stand. Dort war jede Menge Baumaterial gelagert, denn den Bereich über der 15 mal 15 Meter großen Werkstatt wollte der Besitzer in Eigenleistung ausbauen. Dank einer Brandmauer griff das Feuer nicht auf den Wohnbereich des Gebäudes über. Allerdings ist der Wohnbereich durch den massiven Wassereinsatz der Feuerwehr unbewohnbar geworden. „Wir haben die Wärmebildkamera aus Uelzen angefordert, um herauszufinden, ob das Feuer schon auf das Wohnhaus übergegriffen ist“, schildert Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke. Gegen 1 Uhr hatten die Feuerwehren den Brand unter Kontrolle, dank des massiven Wassereinsatzes und der Zumischung von Netzmitteln sowie dem Einsatz von 20 Atemschutzgeräteträgern. Die Schadenssumme beträgt geschätzte 100 000 Euro.

Von Jörn Nolting

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