Rosche: Gemeinsame Feier von Oberschule und Kästner Schule

„Ihr werdet gebraucht“

Abschlussfeier in Rosche: Durchweg fröhlich ging’s zu bei Lehrern und Schülern auf der Entlassfeier in Rosche. Foto: Frenz

fz Rosche. Von großer Herzlichkeit und spürbarem Respekt zwischen Lehrern und Schülern war die Feierstunde der Roscher Schule an der Wipperau gekennzeichnet, in der die neue Oberschule Freitagvormittag ihre Entlassschüler verabschiedete.

Sie tat das erstmals gemeinsam mit der Erich Kästner Schule Suhlendorf, mit der sie seit Beginn des laufenden Schuljahres im Roscher Schulgebäude zusammenarbeitet. Dorthin hat die Suhlendorfer Schule als weiterhin eigenständige Förderschule inzwischen ihr Domizil verlegt.

So entließen Rosches Schulleiter Rolf Seidler und Suhlendorfs Schulleiterin Nele Anders zusammen mit ihren Kollegen 45 Schüler aus ihren neunten und zehnten Klassen. Alle erhielten ein Abschlusszeugnis. Die Oberschule verabschiedete 40 Schüler. 30 davon aus der Realschule. Zehn weitere starteten mit einem Abschluss aus der Hauptschule ins Leben, drei davon gar mit einem Realschulabschluss. Aus der Förderschule wurden fünf Schüler entlassen. Zwei davon erreichten den Hauptschulabschluss.

Zur Entlassfeier konnte Rolf Seidler neben zahlreichen Eltern als Gäste unter anderen die Bürgermeister von Rosche und Stoetze, Michael Widdecke und Heinz Schulze, begrüßen sowie Suhlendorfs Vizebürgermeister Christoph Flasche und Rosches Pastor Uwe Mestmäcker. Sie alle erlebten ein abwechslungsreiches, überwiegend von den Entlassschülern gestaltetes Programm mit vokaler und instrumentaler Musik, mit Tanz, Gedichten und durchweg launigen Abschiedsworten von Lehrern und Schülern. Eine Spur von mehr oder weniger Wehmut blieb trotz aller Fröhlichkeit dennoch nicht verborgen. Vornehmlich Rosen dokumentierten die beidseitige Betroffenheit.

In vielen Berufszweigen herrsche mittlerweile Fachkräftemangel. Das bringe neue Berufschancen mit sich, ließ Rolf Seidler die Schüler unter anderem wissen. „Nutzt sie! Gesellschaft und Wirtschaft brauchen Euch “, machte er Mut zur stetigen Fortbildung. Nele Anders rief die Schüler auf, ein einmal gesetztes Ziel mutig, unbeirrt und kopferhoben zu verfolgen. „Ich bin sicher, ihr werdet es erreichen“, sagte sie.

Mit der Schulentlassung gehe der geordnetste und behütetste Lebensabschnitt zu Ende, die Eigenverantwortung wachse, gab Uwe Mestmäcker zu bedenken. „Überseht auf Eurem weiteren Weg die Zeichen des Kreuzes als Orientierung nicht“, mahnte der Roscher Seelsorger wohlwollend an.

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