Eine Million Euro für die Sanierung von drei Wegen

Gemeinde Oetzen plant Mittel ein und hofft auf Zuschüsse – 48 .000 Euro Plus im Haushalt 2020

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Der Wirtschaftsweg zwischen Dörmte und der K 48 soll auf Wunsch des Oetzener Rates saniert werden. 

Oetzen – Auch im kommenden Jahr wird der Haushalt der Gemeinde Oetzen aller Voraussicht nach mit einem Überschuss abschließen. Nach Berechnungen der Kämmerei wird das Plus rund 48 .000 Euro betragen.

Dabei summieren sich die Erträge auf etwa 1,11 Millionen Euro und die Aufwendungen auf knapp 1,06 Millionen Euro. Einstimmig hat der Gemeinderat das Zahlenwerk jetzt beschlossen.

Oetzens Bürgermeister Bernd Burmester (CDU) ist über die gute Finanzlage der Gemeinde erfreut. „Das wäre der 13. Haushalt in Folge, der positiv ausgeht“, sagte er im AZ-Gespräch. Die Gemeinde habe nur noch eine langfristige Hypothek von etwa 300.000 Euro zu tilgen, die vom Bau des Kindergartens im Jahr 2011 stamme, erklärte Burmester. „Das sind die einzigen Verbindlichkeiten, die wir noch haben.“ Auf der anderen Seite verfüge die Gemeinde über eine Rücklage von mehr als 400.000 Euro.

Im Haushalt 2020 sind auch drei Investitionen mit einer Summe von über einer Million Euro für den Ausbau von drei maroden Wirtschaftswegen geplant. Es handelt sich um den Unteren Wiesenweg von Dörmte nach Oetzen für 528.800 Euro, den Höverweg zwischen Dörmte und der Kreisstraße 48 für 343.400 Euro und einen Weg in Süttorf entlang der Wipperau in Richtung Stöcken für 143.200 Euro.

„Die Wege werden aber nur saniert, wenn wir dafür Zuschüsse vom Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg bekommen“, betonte Burmester. Die Anträge seien gestellt, mit der Entscheidung über die Mittelvergabe rechnet der Bürgermeister im Februar oder März nächsten Jahres. Denkbar wäre eine Förderung von rund zwei Dritteln der Gesamtkosten. Den restlichen Betrag für die Wegesanierung würden sich dann die Gemeinde und die Anlieger teilen.

Für diese Investition ist im Haushalt 2020 vorsorglich eine Kreditaufnahme in Höhe von 150.000 Euro vorgesehen. „Der Rat wird dann entscheiden, ob wir für den Eigenanteil der Gemeinde tatsächlich ein Darlehen aufnehmen oder das Geld aus unserer Rücklage zahlen“, sagte Burmester.

bs

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