Erst die Einheitsgemeinde

Im Roscher Rathaus wird derzeit noch an einer Einheitsgemeinde gearbeitet.

Rosche - Von Jörn Nolting. Die Samtgemeindefusion zwischen Bodenteich und Wrestedt scheint im ersten Anlauf gescheitert zu sein, die Suderburger sind sich mit ihren Mitgliedsgemeinden Eimke und Gerdau nicht einig und der Fusionsprozess in Ebstorf und Bevensen verzögert sich. In der Samtgemeinde Rosche indes wird still und heimlich weiter an einer Einheitsgemeinde gebastelt.

„Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am Mittwoch, 1. September, statt. Dann wird auch Friedhelm Ottens vom Innenministerium dabei sein“, berichtet Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann. Seitens des Landes gibt es laut Rätzmann keine Einwände, sondern die komplette Unterstützung.

Gegner gab es zu Beginn der Überlegung in einigen Gemeinden. „Doch auch in den ‚Kritikgemeinden‘ machen sich die Vertreter Gedanken“, sagt der Roscher Rathauschef. Erste Rückfragen aus der Bevölkerung gibt es bereits, doch noch hält sich Rätzmann zurück: „Wenn die Räte sich positioniert haben, dann gehen wir auch in die Öffentlichkeit.“

Intern besprochen wird das Vorhaben während der nächsten Sitzung des Samtgemeindeausschusses am 9. September nach der Sitzung des Arbeitskreises. „Dann diskutieren wir, wie es weitergeht“, sagt Rätzmann und will für die Zukunft größere Gebietseinheiten nicht ausschließen. Doch zuerst will er die Umwandlung in eine Einheitsgemeinde Rosche vorantreiben und damit eine „handlungsfähige Einheit“ für die Zukunft erstellen.

„Wenn ich keine Hoffnung hätte, dann würde ich mir und uns die viele Arbeit ersparen“, blickt er optimistisch in die Zukunft.

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