Drei Unternehmen wollen in der Gemeinde Rosche wachsen

Mehr Platz für Firmen

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Noch ist die Fläche lediglich Acker, doch so schnell wie möglich wollen sich drei Unternehmen im Roscher Gewerbegebiet „Duhenweitz Süd“ niederlassen und erweitern.

Rosche. Zwischen dem Roscher Maschweg, der Deponiestraße vor der Biogasanlage und der Firma Schlademann soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. „Duhenweitz Süd“ lautet dessen Name.

„Wir hatten ursprünglich zwei Interessenten, inzwischen sind es drei“, sagt Rosches Bürgermeister Michael Widdecke (CDU).

Zu den drei Interessenten zählen zwei örtliche Unternehmen: Die Bauck KG will ihre Lagerkapazitäten erweitern und die Firma Schlademann ihre Fläche vergrößern. Des Weiteren will ein kartoffelverarbeitender Betrieb auf einer fünf Hektar großen Fläche neue Lagerhallen und Produktionsstätten errichten. Die Gesamtfläche für die Erweiterung des Gewerbegebietes Duhenweitz beträgt rund 10,6 Hektar. Aktueller Eigentümer des momentan noch als Ackerfläche genutzten Areals ist die Kirche.

Die Realisierung der Projekte erfordert neben der Änderung des Flächennutzungsplanes durch die Samtgemeinde auch die Aufstellung eines Bebauungsplanes seitens der Gemeinde. Einstimmig votierten die Mitglieder des Gemeinderates für eine solche Aufstellung.

Was den Verkauf des Grundstücks angeht, versucht die Gemeinde noch, zu vermitteln. Denn noch gibt es für die Roscher zwei Optionen: Die Gemeinde kauft das Grundstück und verkauft es dann weiter an die Interessenten, oder die drei Interessenten verhandeln direkt mit der Kirche.

„Wir würden es bevorzugen, wenn die Gemeinde außen vor bleiben könnte“, sagt Jürgen-Peter Hallier (SPD). Denn verhandeln die Interessenten und Kirche direkt, dann spart sich die Gemeinde die Grunderwerbssteuer.

Widdecke freut sich für die Gemeinde Rosche, denn schließlich entstünden durch die Erweiterung des Gewerbegebiets neue Arbeitsplätze.

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