Einsatz gegen Schlaglöcher und Risse

Dorferneuerung in Gemeinde Suhlendorf geht weiter: Nun ist Növenthien dran

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Die Straßen im Ortskern von Növenthien sind von Schlaglöchern und Rissen übersät. Deshalb soll dieser Bereich 2019 ausgebaut werden. Es ist eines von mehreren Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung.

Suhlendorf – Die L 265 im Bereich der Ortsdurchfahrt, die Kölauer, Salzwedeler und Güstauer Straße sowie die Straße „Am Alten Wehrturm“ in Suhlendorf sind bereits im Rahmen der Dorferneuerung ausgebaut worden.

Doch damit ist das millionenschwere Förderprogramm für die Gemeinde noch lange nicht beendet, erklärte Suhlendorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel (CDU) jetzt beim Neujahrsempfang. Für 2019 sind weitere Erneuerungsmaßnahmen geplant.

Als Nächstes sollen die maroden Straßen im Ortskern von Növenthien ausgebaut werden. In den Fahrbahnen klaffen zahllose Schlaglöcher und Risse. „Wir haben den Auftrag erteilt“, berichtete Weichsel. Die Gesamtkosten bezifferte er auf 1,45 Millionen Euro. Davon seien 994.000 Euro als Zuschuss aus der Dorferneuerung zugesagt worden. Zuvor war schon ein Regenrückhaltebecken am Ortsrand von Növenthien gebaut worden. In dieses fließt das Oberflächenwasser von den Straßen ab, bevor es in den Vorfluter geleitet wird.

Darüber hinaus soll im Frühjahr die Erneuerung der Gartenstraße und des Wiesenwegs beginnen. Hierfür kalkuliert die Verwaltung mit Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Euro. Für den Ausbau der Innerortsstraße in Kölau sind zudem eine Million Euro angesetzt.

Hans-Heinrich Weichsel, Bürgermeister von Suhlendorf

Weichsel blickte auch auf schon beendete Dorferneuerungsprojekte zurück. Die Neugestaltung der Kölauer Straße einschließlich des Baus eines Regenrückhaltebeckens in Suhlendorf habe ungefähr 2,3 Millionen Euro gekostet. „Wir haben 1,5 Millionen Euro als Zuschuss bekommen.“ Der Restbetrag werde nun zwischen Gemeinde und Anwohnern aufgeteilt. Für den Ausbau der Salzwedeler Straße seien 950.000 Euro investiert worden, für die Güstauer Straße 700.000 Euro. Auch dafür erhofft sich der Bürgermeister umfangreiche Dorferneuerungsmittel.

Außerdem will die Gemeinde in den nächsten Monaten zwei Wirtschaftswege sanieren. Für die Verbindung zwischen Kölau und der L 265 wird mit Kosten von 142.000 Euro gerechnet. Hierfür wurden bereits 103.000 Euro als Zuschuss zugesagt. Das zweite Vorhaben betrifft den Wirtschaftsweg zwischen Grabau und der B 71. Von den geschätzten Kosten in Höhe von 224.000 Euro könnten maximal 164.000 Euro gefördert werden. „Dieser Zuschuss ist aber noch nicht genehmigt. Nur wenn das Geld fließt, wird der Weg ausgebaut“, betonte Weichsel.

Und er blickte noch weiter voraus. 2020 soll ein Fest am Neumarkt in Suhlendorf stattfinden. Es sei als Neuauflage der Feier zur Einweihung der umgebauten Ortsdurchfahrt vom August 2018 gedacht. „Das war ein tolles, gelungenes Fest“, schwärmte Weichsel. Ab 2020 solle es im dreijährigen Rhythmus – in Anlehnung an das Roscher Sommerfestival – am Neumarkt ausgerichtet werden.

VON BERND SCHOSSADOWSKI

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