Neujahrsempfang der Gemeinde Suhlendorf: Bürgermeister bedauert Schließung der Volksbank

„Nicht mal mehr ein Geldautomat“

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Die Türen der Suhlendorfer Volksbank sind endgültig geschlossen. Die nächste Anlaufstelle befindet sich in Rosche, die Suhlendorfer bedauern, dass es nicht mal mehr einen Geldautomaten im Ort gibt.

Suhlendorf. Außerordentlich bedauert Suhlendorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel (CDU) die Schließung der Volksbankfiliale in Suhlendorf.

„Dass uns im Ort nicht einmal ein Geldautomat verbleibt, kann ich nicht nachvollziehen“, sagte er beim Neujahrsempfang der Gemeinde am Sonntag. Die Entscheidung sei zwar beklagenswert, offenbar aber nicht zu ändern. Daraus müsse jeder seine eigenen Konsequenzen ziehen.

Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel (links) und sein Stellvertreter Christoph Flasche (rechts) sowie Ratsherr Eckhard Meyer (2. von rechts) mit Landrat Dr. Heiko Blume beim Neujahrsempfang.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2013 verzeichnete Bürgermeister Weichsel auf der Habenseite unter anderem den Kauf eines Grundstückes am Suhlendorfer Feuerwehrgerätehaus für einen Übungsplatz und die Straßensanierungen in Rassau und Grabau, die Backhauserweiterung im Handwerksmuseum, die Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie die beantragte Aufnahme der Gemeinde in das Dorferneuer-ungsprogramm. Ebenfalls dazu gehören die Planungsbeauftragung für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Suhlendorf der Landessraße 265 und die Verabschiedung des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes für die Samtgemeinde und ihre Mitgliedsgemeinden. Weichsel: „Über die Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm wird die zuständige Behörde im März entscheiden.“

Wie schon 2013, so erwartet die Gemeinde auch im Haushaltsjahr 2014 einen Jahresüberschuss. „Wir rechnen mit 25 000 Euro“, zeigte sich Bürgermeister und Gemeindedirektor Weichsel zuversichtlich.

Die größten Kostenblöcke sind laut Weichsel mit 1,21 Millionen Euro die Kreis-, Samtgemeinde- und Gewerbesteuerumlagen. Für Zinsen sind es 84 000 Euro, Kindergarten 103 000 Euro, Kinderkrippe 41 000 Euro, Gemeindestraßen 88 000 Euro, Handwerksmuseum 33 000 Euro und Jugendzentrum 25 000 Euro.

„Ich gratuliere zu diesem Neujahrsempfang und bin beeindruckt von den rund 120 Besuchern und von dem bisher Berichteten“, ließ Landrat Dr. Heiko Blume die Gemeinde gleich zu Beginn seines Grußwortes wissen.

Zuvor hatte er der Versammlung die Grüße des Kreistages und der Verwaltung übermittelt und die Ausführungen von Weichsel und der Ausschussvorsitzenden Wulf-Rüdiger Hahn (CDU) und Rüdiger Erler (SPD) verfolgt sowie die Informationen einiger Vorsitzender zur Arbeit in ihren Vereinen.

Von Jochen Frenz

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