Straßenbaubehörde investiert 2,2 Millionen Euro in Ortsdurchfahrt Schwemlitz

Baubeginn frühestens im Mai

Die Bundesstraße 191 wird zwischen Schwemlitz und Neumühle verbreitert. Um die Geschwindigkeit zu reduzieren, werden in Schwemlitz zwei Querungshilfen entstehen. Foto: Ph. Schulze

Schwemlitz/Neumühle. Zwei Querungshilfen und der Lückenschluss des Radweges bis zur Abzweigung Probien – die Bundesstraße 191 bekommt ein neues Erscheinungsbild. „Frühester Baubeginn ist am 7.

Mai“, sagt Jürgen Rentsch, Fachbereichsleiter Bau der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Lüneburg.

Zwei Querungshilfen sollen dafür sorgen, dass der Verkehr auf der Bundesstraße ausgebremst wird und die Füßgänger sicher über die Straße gelangen. „Die Bundesstraße wird zwischen den Ortschaften verbreitert, um den Standard zu verbessern“, sagt Rentsch. Die Verbreiterung nimmt einige Zeit in Anspruch und so rechnet der Fachbereichsleiter damit, dass die Arbeiten bis Ende September dauern werden. Immerhin muss der Asphalt gefräst und neu aufgetragen werden.

Damit der Verkehr auch in der Bauphase fließen kann, wird die Bundesstraße jeweils halbseitig gesperrt. Die Kosten schätzt Rentsch insgesamt auf 2,2 Millionen Euro.

Dass die Querungshilfen und der Radweg notwendig sind, darüber waren sich die Einwohner einig. Schon im Oktober des vergangenen Jahres fand ein Informationsabend statt (die AZ berichtete). Organisiert wurde die Veranstaltung von Marc Westedt, der nicht nur in Schwemlitz wohnt, sondern auch für die SPD im Gemeinderat Rosche sitzt.

Beim Infoabend ging es um die Möglichkeiten der Geschwindigkeitsbegrenzung und um die Frage nach dem Verkehrsaufkommen. Nicht nur die Schwemlitzer blicken hoffnungsvoll auf die Veränderungen vor ihren Haustüren, auch Rosches Bürgermeister Michael Widdecke (CDU) ist heilfroh darüber, dass sich endlich etwas bewegt.

Von Jörn Nolting

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