Bundesverkehrsministerium gibt grünes Licht für Verlegung von Hohnstorf gen Süden

Rasthof rutscht nach Riestedt

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Uelzen/Berlin. Bislang war sie bei Hohnstorf vorgesehen, doch seit gestern steht fest: Die Tank- und Rastanlage Nord im Verlauf der geplanten Autobahn 39 wird gen Süden nach Riestedt/Rätzlingen verschoben.

Und auch der zunächst bei Wollerstorf (Landkreis Gifhorn) geplante Rasthof wird verschoben, und zwar nach Jembke. Das Bundesverkehrsministerium habe dem so zugestimmt, erklärte gestern der zuständige Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU).

„Ich freue mich sehr darüber“, so Ferlemann, „dass wir nach dem Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest mit dem nun vorliegenden Rastanlagenkonzept für die A 39 Lüneburg-Wolfsburg bei der Realisierung der A 39 wieder einen wichtigen Schritt vorangekommen sind.“ Mit der Verschiebung der Tank- und Rastanlage nach Riestedt habe man „eine Lösung, die die Region will“, so Ferlemann.

Nach einem seiner Besuche in der Region habe der Parlamentarische Staatssekretär mitgenommen, dass die Bürger mit dem anfangs geplanten Rastanlagenkonzept nicht einverstanden gewesen seien, sagt er. Gleichzeitig hatten Vertreter der Stadt Uelzen im Frühjahr erklärt, den Rasthof nahe der Uhlenköperstadt haben zu wollen. „Deshalb habe ich gesagt, das muss mal geprüft werden“, so Ferlemann. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr überarbeitete also das ursprüngliche Konzept und überließ es dem Bund zur Entscheidung.

Der Abstand zwischen den neuen Rastanlagen Nord (Riestedt) und Süd (Jembke) beträgt jetzt etwa 62 Kilometer. Zwischen Hohnstorf und Wollerstorf waren es zuvor circa 53 Kilometer. In der Regel sollten die Abstände zwischen solchen bewirtschafteten Anlagen zwischen 50 und 60 Kilometer, in Ausnahmefällen bis zu 80 Kilometer lang sein. Mit dem neuen Konzept sei nun also eine Lösung gefunden, in dem die Abstände zwischen den einzelnen Rastanlagen und Park-und-WC-Anlagen (PWC) „gut gegeben“ seien, sagt Enak Ferlemann. An Stelle der ehemaligen Rasthof-Standorte bei Hohnstorf sowie Wollerstorf werden nun PWC-Anlagen gebaut.

Von Ines Bräutigam

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