Für Radfahrer. . .

.  .  . wird jetzt also alles besser, konnte Uhlenköper gestern mit Hinweis auf die Bahnhofstraße in der AZ lesen. Dort haben die Radler jetzt stadtauswärts einen durch weiße Striche markierten „Schutzstreifen“.

Schutz hat Uhlenköper dort allerdings noch nicht gespürt – die Autos schneiden ihn auf seinem Fahrrad wie eh und je. Aber dass dieses „Stilmittel“ offenbar ohne Wirkung verpufft, überrascht ihn nicht wirklich. Schließlich werden Radfahrer bei der städtischen Verkehrsplanung seit Jahrzehnten stiefmütterlich behandelt. Das gilt nicht nur für die Bahnhofstraße, auf der Radfahrer bis heute Freiwild sind. Auf dem kombinierten Geh- und Radweg stadteinwärts muss man immer auf der Hut sein und stadtauswärts – dieses Thema hatte Uhlenköper schon eingangs. Weitere Beispiele gefällig: Die Ampeln am Hundertwasserbahnhof und an der Gudesstraße mögen alles sein außer radfahrerfreundlich. Dort gibt es Wartezeiten, in denen Uhlenköper schon die halbe Strecke zurückgelegt haben könnte – wenn da nicht jener Tabubereich namens Fußgängerzone wäre, der die Radler zu zeitraubenden Umwegen zwingt. Andere Städte haben dieses Thema wesentlich besser gelöst. Aber Radfahrer haben nun einmal keine Lobby in Uelzen, schimpft.

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