Provozieren...

. . . muss gelernt sein. Wenn man wem ans Bein pinkeln will, braucht man zwei Voraussetzungen: erstens eine volle Blase; zweitens die richtige Windrichtung. Das hat nicht jeder verstanden.

Zum Beispiel nicht der Mann, der kürzlich in Hamburg gegen die Wand neben dem Eingang zum Polizeirevier am Hauptbahnhof urinierte. Ein Schild „Dieser Platz ist videoüberwacht – Urinieren verboten!“ hat ihn nicht davon abgehalten.

Die Beamten, die das freche Werk also per Monitor bemerkten, machten sich auf den überaus kurzen Weg zu dem Mann, dessen Personalien sie dann noch überprüften. Dabei kam heraus, dass der Hamburger nicht nur am falschen Ort pinkelte, sondern sowieso ganz woanders hingehörte: nämlich in den Knast, er war zur Festnahme ausgeschrieben, weil er zu oft schwarzgefahren war und die Geldstrafe nicht gezahlt hatte. Der Polizeibericht, der all dies dokumentiert, endet mit den lakonischen Worten: Die nächsten 60 Tage wird der Hamburger nicht mehr vor ein Bundespolizeirevier urinieren können.“ Manche lernen’s eben nicht, findet der

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