„Pro B190n setzt sich für Neubau ein

mh/mr Salzwedel/Landkreis. Der Aus- und Neubau der Bundesstraße 190 als Verbindung der geplanten Autobahnen 14 und 39 sei eine große Chance für die Wirtschaft in der Region. Davon ist die Salzwedeler Werbegemeinschaft überzeugt und gründete jetzt die Initiative "Pro B190n.

Im Landkreis Stendal gebe es viele Befürworter der B190n ebenso in der Region um Wittingen und Bad Bodenteich, argumentiert Otto Wüstemann von der Salzwedeler Werbegemeinschaft. Mit ihrem Vorstoß reagiert die hansestädtische Unternehmerschaft auf die zunehmende Diskussion über die Neutrassierung der Bundesstraße 190 (AZ berichtete) und die immer größer werdende Anzahl der Gegner, "Ein Neubau ist eine einmalige Chance, die Region besser zu erschließen", ist sich Wüstemann sicher. "Man muss sich nur die kleine Stadt Gardelegen anschauen. Die haben ein top Gewerbegebiet, direkt an der B188", ergänzt Jost Fischer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Für die Gewerbetreibenden spiele es dabei keine Rolle, welche Trasse für die künftige B190n ausgewählt wird. "Über die Art und Weise des Baus müssen sich Fachleute Gedanken machen", meint Fischer.

Die Initiative hat bereits ein Schreiben an Sachsen-Anhalt Wirtschaftsminister Reiner Haseloff sowie die Industrie- und Handelskammer aufgesetzt. Die Forderung: Ein zügiger Ausbau der Bundesstraße als Hosenträger zwischen A14 und A39. Demnächst möchten die Unternehmer Aufkleber mit dem Logo anfertigen und verteilen. Die Gewerbetreibenden suchen zudem noch Mitstreiter.

Erschienen: 11.05.2010: AZ / 108 / Seite:8

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