Pfandflaschen . . .

.  .  .   in den Automaten zu werfen ist Uhlenköpers besserer Hälfte äußerst unangenehm. Als es mal wieder unumgänglich war, weil sich ein großer Haufen angesammelt hatte, düste das Uhlenköper-Pärchen los, kurz vor Ladenschluss.

Der Uhlenköper übernahm großmütig das Einwerfen der Flaschen, während seine bessere Hälfte schon durch die Regale zog. Als die Tüten geleert waren, wollte der Uhlenköper hektisch durch das bereits menschenleere Geschäft zur Kasse eilen und zahlen – die späte Uhrzeit im Hinterkopf, als er feststellte, dass der Einkaufwagen noch nicht gefüllt war, stattdessen bummelte seine bessere Hälfte seelenruhig vor dem Schnäppchen-Tisch vor sich hin. Ungeduldig machte der Uhlenköper deutlich, dass die Zeit drängte, flitzte wie von der Tarantel gestochen durch den Supermarkt, holte noch schnell die Lebensmittel, auf die er bis zum nächsten Tag beim besten Willen nicht hätte verzichten mögen, um dann mit dem Wagen bei der Kasse anzukommen, wo schon die ganze Zeit über der Kassierer stand und das Pärchen beobachtete. Als sie den Inhalt ihres Wagens auf das Fließband legten, sagte der Mitarbeiter schmunzelnd: „Keine Eile, Sie haben noch fünf Minuten. “ Daraufhin erntete noch einen zweiten schmunzelnden Blick der hektische.

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