Petitionsausschuss fegt BI-Antrag vom Tisch

mei Salzwedel. Der Petitionsausschuss des Landtages hat den Antrag der "Bürgerinitiative (BI) Westliche Altmark" betreffs der Neutrassierung der B190n gestern vom Tisch gefegt.

Die beiden Salzwedeler Abgeordneten Lutz Franke (FDP) und Hans-Jörg Krause (Linke) hatten noch erreichen wollen, dass sich die Mitglieder des Petitionsausschusses mit der BI sowie den betroffenen Bürgermeistern und Gemeinderäten treffen – abgelehnt. "Sehr enttäuschend", kommentierten die beiden Politiker gegenüber der AZ die ablehnende Haltung der Koalition aus SPD und CDU.Die BI wird nun ein Antwortschreiben vom Petitionsausschuss bekommen. Darin steht unter anderem, dass für die B190n zwei Trassenvarianten im Korridor Bergen-Salzwedel untersucht worden seien, die jedoch verworfen werden mussten, weil sie in Niedersachsen nicht fortgeführt worden wären. Der dortige Anschluss der B190n zwischen der geplanten A39 und der Landesgrenze (bei Bergen) führt durch eine hohe Dichte wertvoller Natur- und Landschaftsbereiche.Der geforderte Ausbau der B71 und B248 mit Ortsumgehungen sei nicht Bestandteil des Bundesverkehrswegeplanes 2003, heißt es in der Stellungnahme des Verkehrsministeriums weiter.Das Projektziel der B190n beinhalte "die Schaffung einer leistungsfähigen Bundesfernstraßenverbindung zwischen der A39 (Niedersachsen) und der A14 (Sachsen-Anhalt) mit Weiterführung in Richtung Osten (Brandenburg)". Die B190n sei Bestandteil eines "großräumigen Gesamtverkehrskonzeptes".

Erschienen: 05.12.2008: saw / TZ / Seite:2

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