Ohrdorfer Rat hat keine Einwände gegen Vorzugsvariante

ola Ohrdorf. Über den aktuellen Stand zum Thema A39 informierte Wittingens Bauamtsleiter Albert Soltau Mittwochabend die Mitglieder des Ohrdorfer Ortsrates. "Wir müssen nun Stellung nehmen und Änderungen sowie Bedenken äußern. Und das bis zum 30. Juni", machte Soltau deutlich. Jede Variante habe ihre Vor- und Nachteile. Zu welchen Veränderungen es kommen könnte, vermochte Soltau nicht zu sagen.

Die Mitglieder des Ortsrates hatten keine Einwände gegen die kürzlich vorgestellte Vorzugsvariante vorzubringen. "Ich sehe gerade für den Wittinger Hafen wirtschaftliche Vorteile", sagte Friedrich Sültmann, Ohrdorfs Ortsbürgermeister. Er mutmaßte, dass es in der Planung "noch kleinere Verschiebungen geben" werde. So sei es auch seinerzeit beim Bau des Elbe-Seitenkanals gewesen. "Und kommt es doch noch zu großen Veränderungen und eventuell zu einer anderen Variante, dann werden wir erneut beraten", so Sültmann.

Ein Bürger gab zu bedenken, dass der Verkehr durch Ohrdorf zunehmen werde. "Das bringt wirtschaftlicher Fortschritt immer mit sich", entgegnete Sültmann. Einen Informationsabend für Bürger plant der Ortsrat nicht. Das sei, so Sültmann, auch gar nicht seine Aufgabe: "Jeder Bürger kann bei der Stadt Wittingen die Pläne einsehen und Stellung beziehen." Die Pläne liegen seit gestern bis zum 19. Mai aus.

Erschienen: 19.04.2006: IK / 91 / Seite:3

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