Neutrassierung B190n: Petition weitergereicht

bea Salzwedel. Im Petitionsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt wurde die Sammelpetition der Bürgerinitiative Westliche Altmark behandelt, teilte der altmärkische Landtagsabgeordnete Lutz Franke (FDP), der seit 2006 in diesem Ausschuss mitarbeitet, gestern während eines Pressegespräches mit.

Eine abschließende Beratung über den schriftlichen Widerstand gegen die Neutrassierung der B190n hätte allerdings noch nicht stattgefunden. Die Mitglieder des Petitionsausschusses überwiesen die Sammelpetition mit zirka 4000 Unterschriften an die Fachausschüsse, hieß es. Der Ausschuss Landesentwicklung und Verkehr sowie der Umweltausschuss sollen nun eine Stellungnahme zur Sammelpetition abgeben. Einen Termin dafür gibt es noch nicht. Zum Hintergrund: Verkehrsexperte Prof. Peter Pez von der Uni Lüneburg hatte Anfang Januar während einer Info-Veranstaltung die Wirtschaftlichkeit der geplanten Verkehrsprojekte – Verlängerung der A14 und der A39 – in Frage gestellt. Konkret: Durch den Bau würden nicht automatisch mehr Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden, so der Experte Pez. Er favorisiere den Ausbau von Bundesstraßen mit entsprechenden Ortsumgehungen. Im Anschluss an diesen Info-Abend in Salzwedel war im Verkehrsausschuss des Landes beantragt worden, den Lüneburger Verkehrsexperten zu einem Gespräch einzuladen. Dieser Antrag war damals mehrheitlich abgelehnt worden.Erschienen: 05.06.2008: saw / TZ / Seite:2

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