Neues Modell für die A39?

Die geplante A39 ist weiter in der Diskussion. Foto: Archiv

Uelzen/Berlin - Von Marc Rath. Kann der Bau der Autobahn 39 auch über eine öffentlich-private Partnerschaft finanziert werden? Diese Frage werfen jetzt die CDU-Bundestagsabgeordneten aus Nordost-Niedersachsen in einem gemeinsamen Brief an den neuen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf. In dem Schreiben bitten sie, diese Möglichkeit einmal zu prüfen.

"In den nächsten Jahren geht es darum, für unsere Heimatregion die entscheidenden Weichenstellungen vorzunehmen", bitten die Abgeordneten Henning Otte (Celle-Uelzen), Günter Lach (Wolfsburg), Michael Grosse-Brömer (Winsen/Luhe) und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verkehr der CDU-Fraktion, Dirk Fischer (Hamburg), den Minister um Unterstützung für den Bau der A39 und der Querspange B190n.

"Der norddeutsche Raum zwischen den Bundesautobahnen A7 im Westen, A24 im Norden, A10 im Osten und A2 im Süden ist verkehrstechnisch bislang unterdurchschnittlich erschlossen. Dies hat zu erheblichen Standortnachteilen für die betroffene Region, vor allem für das Uelzener Becken, die Randbereiche der Lüneburger Heide, die Altmark und das Wendland geführt", heißt es in dem Brief an Ramsauer: "Daher unterstützen wir die Schaffung einer leistungsfähigen Verbindung zwischen den Räumen Wolfsburg, Uelzen und Lüneburg."

Henning Otte, der in dieser Wahlperiode neben Uelzen und Celle auch den Landkreis Gifhorn für die CDU betreut, hat inzwischen einen besonderen heißen Draht ins Berliner Verkehrsministerium. Sein bisheriger wissenschaftlicher Mitarbeiter Wolf-Rüdiger Biernert ist jetzt persönlicher Referent des neuen Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann.

Erschienen: 19.11.2009: AZ / tz / Seite:1

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