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Seit Mittwoch bieten DRK-Teams Injektionen gegen Omikron-Typen B.4 und B.5 an

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Von: Norman Reuter

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Der neu zugelassene Impfstoff gegen die Omikron-Varianten B.4 und B.5
Der neu zugelassene Impfstoff gegen die Omikron-Varianten B.4 und B.5 wird von Impfteams seit Mittwoch genutzt.  © Sina Schuldt

Die Impfteams des DRK bieten jetzt Injektionen mit dem neuen Corona-Impfstoff gegen die Omikron-Varianten B.4 und B.5 an. Am ersten Tag wurden etwa 80 Impfdosen verabreicht. 

Uelzen/Landkreis – Den Impfteams für Stadt und Landkreis Uelzen ist es seit Mittwoch möglich, den neuesten Corona-Impfstoff, der für die Omikron-Varianten B.4 und B.5 entwickelt worden ist, einzusetzen. Das erklärt die Kreisverwaltung auf Anfrage der AZ. „Am ersten Tag sind circa 80 entsprechende Impfdosen verabreicht worden“, erklärt der Kreissprecher Martin Theine.

Die Kreisverwaltung berichtet von einer ersten Lieferung des neuen Impfstoffes durch das Land Niedersachsen am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr, sodass er ab dem Folgetag zum Einsatz kommen konnte. In den Landkreisen Lüneburg und Harburg konnte er bereits die Woche zuvor injiziert werden.

Der Landkreis Lüneburg hatte den Impfstart mit dem neu entwickelten Präparat in einer Pressemitteilung für Dienstag, 27. September, angekündigt. Nach Medienberichten erfolgen seit Mittwoch, 28. September, Impfungen zu den Omikron-Varianten B.4 B.5 im Landkreis Harburg. Die Gründe für eine frühere Lieferung des Impfstoffes an andere Landkreise seien nicht bekannt, erklärt die hiesige Kreisverwaltung.

In den vergangenen Wochen sind laut der Deutschen Presseagentur (dpa) in der Europäischen Union mehrere fortentwickelte Corona-Impfstoffe zugelassen worden. Sie tragen der seit Monaten vorherrschenden Omikron-Variante Rechnung. Möglich ist demnach der Einsatz bei Menschen ab zwölf Jahren als Auffrischungsimpfung.

Zurzeit bewegt sich die Infektionslage im Landkreis Uelzen bei einer Sieben-Tage Inzidenz von durchschnittlich 500 Infektionsfällen in der Woche. Die Kreisverwaltung spricht von einer stabilen Lage, was die Krankenhausaufenthalte wegen Corona-Infektionen betrifft. Einer Statistik von Mittwoch des Helios-Klinikums Uelzen zu Corona-Patienten im Krankenhaus ist zu entnehmen, dass an diesem Tag sechs Erkrankte auf Normalstationen und ein Erkrankter auf der Intensivstation behandelt wurden. Beatmet musste keiner werden.

Vier Impfteams sind in Stadt und Landkreis Uelzen täglich im Einsatz, gestellt vom DRK. Unterhalten wird auch an der Celler Straße eine zentrale Impfstation, sie ist montags bis freitags ohne Termin von 8.30 bis 15.30 Uhr zu besuchen. Allerdings wird diese nur noch bis Mitte Dezember dort zu finden sein. Der Landkreis erklärt, auf die von der AZ gestellten Frage, wie lange die Impfstelle an der Celler Straße vorgehalten werde, dass der Mietvertrag zum 31. Dezember dieses Jahres ende.

„Der Impfbetrieb wird dort bis einschließlich 18. Dezember aufrecht erhalten, anschließend wird die dortige Infrastruktur abgebaut“, so Martin Theine. Angaben dazu, ob es eine Nachfolge-Impfstelle geben wird, machte der Landkreis nicht.

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