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Nachmeldungen aus April: Zehn weitere Corona-Tote im Landkreis Uelzen

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Von: Lars Becker

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Das Gesundheitsamt des Landkreises erhält aktuell auch wieder Amtshilfe durch die Bundeswehr.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Uelzen hat am Dienstag und Mittwoch insgesamt zehn Corona-Todesfälle aus dem April an das RKI gemeldet. © Norman Reuter

Auch nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie kommt es in der Übermittlung der Fallzahlen von den Gesundheitsämtern der Kreise und kreisfreien Städte an das Robert-Koch-Institut (RKI) zu bisweilen deutlichen Verzögerungen. Das betrifft jetzt auch den Landkreis Uelzen.

Uelzen/Landkreis – Die Kreisverwaltung hat nachträglich die drei am Donnerstag bereits in der AZ vermeldeten Todesfälle bestätigt und zugleich von sieben weiteren Personen berichtet, die an oder mit einer Corona-Erkrankung verstorben seien.

Sämtliche dieser in Summe zehn Fälle hätten sich allerdings schon im Zeitraum vom 9. bis zum 23. April zugetragen. Das bedeutet, dass zwischen Todestag und Meldung ans RKI im gravierendsten Fall nicht nur knapp zwei Wochen, sondern fast ein ganzer Monat lag.

Kein örtlicher oder gar Einrichtungs-Schwerpunkt

Die Verstorbenen waren laut Kreisverwaltung allesamt zwischen 75 und 100 Jahre alt. Auch sämtliche Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in der jüngsten Zeit hatten Senioren betroffen.

In einigen, aber nicht in allen Fällen habe es Bezüge zu Alten- und Pflegeheimen im Landkreis gegeben. Es gebe jedoch keinen lokalen oder gar Einrichtungs-Schwerpunkt.

Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Kreis ist inzwischen auf 172 gestiegen, 94 Personen davon starben im Helios-Klinikum. Das geht aus der täglichen Statistik hervor, die der Helios-Konzern für sämtliche seiner Häuser veröffentlicht.

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