„Ausreichend Kapazitäten“

Mehr Patienten, aber Helios Klinikum nicht am Corona-Limit

Die Corona-Fälle in Heimen und im Helios Klinikum in Uelzen beschäftigen die Leser der AZ weiter stark. Foto: reuter
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Das Helios Klinikum Uelzen arbeitet längst noch nicht am Limit - trotz steigender Fallzahlen: „Aktuell stehen uns ausreichend Kapazitäten für die Versorgung sowohl von Covid- als auch von Non-Covid-Patienten zur Verfügung“, sagt Sprecherin Sonja Mengering.
  • Lars Becker
    VonLars Becker
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So dramatisch die Situation teilweise in deutschen Krankenhäusern angesichts der vierten Pandemie-Welle ist und so deutlich auch hier die Zahlen steigen: Im Helios Klinikum Uelzen arbeiten Ärzte und Pflegepersonal zum Glück noch nicht wieder am Corona-Limit.

Uelzen – Anfang der Woche noch drei, am Donnerstag dann schon 14 Patienten mit Covid-19-Infektionen, von denen einer auf der Intensivstation behandelt werden musste: „Der Anstieg spiegelt das allgemeine, hoch dynamische Infektionsgeschehen wider, das wir aktuell überall in Deutschland beobachten“, sagte Sonja Mengerin, Sprecherin des Helios Klinikums Uelzen, gestern auf Anfrage.

Sie fügte eine wichtige Botschaft für alle Menschen hinzu: „Die Inzidenz im Landkreis Uelzen liegt immer noch um ein Vielfaches unter den Werten, die andere Bundesländer verzeichnen. Aktuell stehen uns ausreichend Kapazitäten für die Versorgung sowohl von Covid- als auch von Non-Covid-Patienten zur Verfügung.“ Gestern wurden 13 Patienten ausgewiesen, die wegen oder mit einer Coronavirus-Infektion behandelt werden.

Noch keine Anfrage zur Unterbringung aus anderen Bundesländern

Eine Anfrage über die sogenannte „Kleeblatt-Struktur“, die die Unterbringung eines am Coronavirus schwer Erkrankten aus einem anderen Bundesland in Uelzen bedeuten könnte, sei noch nicht eingegangen. Grundsätzlich aber werde jedes geeignete Krankenhaus deutschlandweit vorgemerkt. „Auch wir als Helios Klinikum Uelzen kommen aufgrund der intensivmedizinischen Ausstattung prinzipiell für die Verlegung und Aufnahme von Covid-19-Patienten aus anderen Bundesländern infrage“, so Sonja Mengering weiter.

Die 3G-Vorgaben für den Arbeitsplatz setze man gemäß des am Mittwoch in Kraft getretenen neuen Infektionsschutzgesetzes um. Danach würden geimpfte und genesene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums zweimal wöchentlich einer Testpflicht unterliegen. „Für sie ist ein selbst durchgeführter Antigen-Schnelltest ausreichend. Alle nicht geimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen einer täglichen Testpflicht unter Aufsicht“, erläuterte Sonja Mengering.

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