Der Mann...

. . . war unbeirrbar, nichts konnte ihn vom Gegenteil überzeugen. Mit seinem Auto war er in die Sackgasse und auf Uhlenköpers Grundstücksauffahrt gebogen und wollte hier eine Behandlung für seinen Dackel. Der habe nämlich schon seit Tagen Durchfall.

Nun ist Uhlenköper weder Experte für Verdauungsprobleme eines Vierbeiners, noch verfügt er über einen Medikamentenschrank mit entsprechender Ausstattung. Und er hatte auch nicht unbedingt das Bedürfnis, den Hund mit dem grummelnden Magen in sein Wohnzimmer zu lassen. Auch nicht, wenn das Herrchen ihm hartnäckig mit der Bezeichnung „Herr Doktor“ schmeichelte. Nein, Uhlenköper ist kein Tierarzt. Da kann das Navigationsgerät des ortsunkundigen Gastes dies auch noch so hartnäckig behaupten. Kapriolen gibt es ja bekanntlich viele, wenn man sich blind auf die Technik verlässt. Und manchmal kann es auch gefährlich sein. So ist es laut „Navi“ von Uhlenköpers Kollege auch möglich, zu Fuß auf die Insel Föhr zu gelangen. Allerdings wird warnend darauf hingewiesen, dass „möglicherweise kein Bürgersteig und kein fester Fußweg“ vorhanden sei. „Kein fester Fußweg“ – eine solche Umschreibung der Nordsee ist allerdings neu für einen in dieser Hinsicht Technik-misstrauischen.

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